Die Musikschule der Stadt St. Gallen bietet gegenwärtig über 3000 Schülerinnen und Schülern eine musikalische Ausbildung. Rund 400 von ihnen haben sich der Rock-Pop-Musik verschrieben und werden von 14 Lehrpersonen unterrichtet.

Bislang mussten die E-Gitarre-, Bass-, Schlagzeug- und Keyboard-Schülerinnen und -Schüler im Dachboden und im Keller der Musikschule unterrichtet werden, um die Stunden der anderen Schüler nicht zu stören.

"Mit dem Rock-Pop-Center können die jungen Musikerinnen und Musiker Jazz- und Pop-Gesang sowie die Instrumente ihrer Sparte endlich unter einem Dach erlernen", sagte Helmut Hefti, Leiter der Musikschule St. Gallen, der Nachrichtenagentur sda.

In der Rock-Pop-Schule könnten die verschiedenen Disziplinen der Sparte künftig auch intensiver zusammenarbeiten. "Wir erhoffen uns auch zusätzliche Anreize für Bandprojekte und beim Angebot für Erwachsene", sagt Hefti.

Anschauungsunterricht vom Meister

Ausserdem verfügt die Schule auch über ein eigenes Studio mit akustisch isoliertem Kern. In den ursprünglichen Schulzimmern aus dem 19. Jahrhundert entstanden Vortragsräume sowie ein Mehrzweckraum, der sich über zwei Geschosse erstreckt.

Im Aufbau der 1920er-Jahre erhalten angehende Rockstars Einzelunterricht in Gesang, Bass und Gitarre. Im Untergeschoss erlernen rhythmisch Begabte Beats auf dem Schlagzeug.

Am 31. August wird das Rock-Pop-Center eröffnet. Mit dabei Zlatko «Slädu» Perica. Der 44-Jährige, der mit DJ Bobo, Bligg und Gölä auf Tour war, wird als bester Gitarrist der Schweiz gehandelt.