Er sei schlecht auf die Situation vorbereitet gewesen, gestand der Westschweizer Singer/Songwriter der SRF-Sendung "Glanz & Gloria Weekend". Erst allmählich habe er realisiert, dass er sich hier erstmals mit Menschen im selben Raum befand, die andere Menschen getötet haben. Da habe er sich schon kurz gefragt "will ich überhaupt Musik machen für die?".

Auf der Rückkehr in die Schweiz schaute Baker noch in Nashville vorbei. Dort nahm er drei Songs für sein nächstes Album auf. Erstmals arbeitete er mit einem Produzenten zusammen - und dann gleich mit dem berühmten Jacquire King, der unter anderem schon Tom Waits und Kings of Leon produziert hat. Das Resultat sei eine grosse Überraschung, schwärmte Baker.