Nicht die Songs

Dieser düstere Flüchtlings-Tanz brachte Eurovision-Publikum zum Weinen

Bei der Tanzeinlage «The Grey People» – «Die grauen Menschen» – lag sich das ESC-Publikum weinend in den Armen.

Bei der Tanzeinlage «The Grey People» – «Die grauen Menschen» – lag sich das ESC-Publikum weinend in den Armen.

Beim Eurovision Song Contest haben sich am Dienstagabend im ersten Halbfinale zehn weitere Länder fürs Finale qualifiziert. Fast mehr als die Songs berührte die Zuschauer eine Tanzeinlage zur Flüchtlingssituation.

Unter den Siegern des ersten ESC-Halbfinale ist unter anderem der hoch eingeschätzte russische Beitrag - Sergej Lasarew mit «You Are The Only One» – sowie jener Österreichs.

Sergey Lazarev mit «You Are The Only One»

Sergey Lazarev mit «You Are The Only One»

Um den Einzug ins Finale hatten in Stockholm Künstler aus 18 Ländern gekämpft. Dabei sind am Samstag auch die Niederlande, Tschechien, Ungarn, Aserbaidschan, Kroatien, Armenien, Zypern und Malta. Unter anderen fielen Finnland, Griechenland und Island dagegen bei Zuschauern und Jury durch.

Sie lagen sich in den Armen und weinten

Fast mehr als die Songs berührte die Zuschauer ein Tanz zur Flüchtlingssituation, choreographiert von dem Schweden Benke Rydman.

In der Veranstaltungshalle «Globen» lagen sich einige Fans in den Armen und weinten, als Tänzer das Stück «The Grey People» darboten, das das Leid der Menschen auf der Flucht darstellen sollte.

Das zweite Halbfinale geht am Donnerstag über die Bühne. Dabei versucht auch die Schweizer Teilnehmerin, Rykka, ihr Glück. (cma/si/dpa)

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