Das Netz staunt. Da steht eine Maschine aus Holz, die stark an Tinguely-Kunstwerke erinnert. Und diese Skulptur kann auch noch geordnete Töne von sich geben! 

Von alleine läuft die Marble Machine der schwedischen Band Wintergatan nicht. Wird sie aber vom Menschen in Bewegung gesetzt, gibt sie wunderbare Melodien zum Besten – solange die richtigen Hebel in Bewegung gesetzt werden. 

Der Mensch muss die Kurbel auf der Seite drehen, um die kleinen Kugeln auf eine Plattform auf der Maschine zu befördern. Zudem muss er Hebel bewegen und den integrierter Bass spielen. «Gezupft» wird dieser allerdings von den herunterfallenden Murmeln.

Erzeugt werden die Töne durch 2000 Murmeln, die entlang von Kanälen geleitet werden. Je nach dem werden Xylophon, Trommel, Bass oder auch ein Vibrafon zum Klingen gebracht.  

14 Monate für den Bau

Konstruiert und gebaut wurde die Marble Maschine von Musiker Martin Molin. Begonnen hat er seine Arbeit im Herbst 2014. 14 Monate später konnte er seine Skulptur präsentieren.

Der Nachteil der Konstruktion: Sie lässt sich nicht an einem Stück an einen anderen Ort verfrachten. Laut «Wired» will Mohlin nun kleinere, mobile Versionen bauen. (ldu)