Ungeachtet des bevorzugten Genres gibt es für fast alle Musikliebhaber Nachschub. Gleich mehrere Bands veröffentlichen ihre Debüt-Alben und ihre Zweitlings-Werke bis im März. «Die Vielfalt ist grösser, als man vielleicht wahrnimmt», sagt Tobit Schäfer, Geschäftsleiter des RFV Basel.

Gründe dafür, dass die Basler Musikszene so vielfältig und qualitätsvoll ist, sieht Schäfer mehrere. «Heute arbeiten die Bands professioneller.» Das zeige sich darin, dass viele regionale Künstler geschäftlich ins Ausland vernetzt sind. Dies ermöglicht neben nationalen Konzerten auch internationale, was eine Öffnung nach sich zieht – auch für neue Einflüsse, was wiederum die Professionalität der Musiker steigere. «Die Bands denken heute weniger regional», erklärt Schäfer. Es gehe nicht primär darum, in Basel Erfolg zu haben, sondern sich über die Grenzen hinaus einen Namen zu machen. Die sozialen Medien tragen ebenfalls ihren Teil zur besseren und weiteren Vernetzung der Künstler bei.

«Die starke Förderung des RFV Basel hat bestimmt auch dazu geführt, dass sich die Popszene geändert hat», findet Schäfer. Der Verein zur Förderung von Popmusik biete eine 360-Grad-Förderung, die sowohl Newcomer wie auch Professionals, sowohl das Business wie auch Events unterstütze. «An Newcomer vergeben wir seltener Geld, aber stattdessen Coachings.» Damit habe der RFV Basel gute Erfahrungen gemacht. «Wenn eine junge Band ein Jahr lang von einer gut vernetzten Fachperson begleitet wird, ist der Erfolg oft grösser, als wenn die Band nur finanziell unterstützt wird.»

Das umtriebige Künstlerkollektiv rund um Kopf Flavian Graber hat bereits am Anfang seiner Karriere ungewöhnliche Wege eingeschlagen. Auf der ersten Tour wurde erst klar, wie We Invented Paris tönen soll. Die Musik, die irgendwo zwischen Chanson, Indie-Pop mit Folkeinschlag und Singer/Songwriter anzusiedeln ist, veröffentlichte die Band auf ihrem Debütalbum - und gewann damit nationale Beachtung. Der Nachfolger «Rocket Spaceship Thing» ist wie das erste Album in kollektiver Zusammenarbeit entstanden. Es ist weniger leicht zugänglich als das erste Album und klingt insgesamt homogener. Die Stimmungsunterschiede des Debütalbums, die vor allem zwischen dem melancholischen Lied «Iceberg» und dem fröhlichen Song «Bubbletrees» auffallend waren, sind auf dem neuen Album nicht mehr zu finden. Die Band spielt im Rahmen einer grossen Tour auch 2014 wieder an den deutschen Festivals Hurricane und Southside. (jag) Veröffentlichungsdatum 14. Februar 2014

We Invented Paris - Rocket Spaceship Thing

Das umtriebige Künstlerkollektiv rund um Kopf Flavian Graber hat bereits am Anfang seiner Karriere ungewöhnliche Wege eingeschlagen. Auf der ersten Tour wurde erst klar, wie We Invented Paris tönen soll. Die Musik, die irgendwo zwischen Chanson, Indie-Pop mit Folkeinschlag und Singer/Songwriter anzusiedeln ist, veröffentlichte die Band auf ihrem Debütalbum - und gewann damit nationale Beachtung. Der Nachfolger «Rocket Spaceship Thing» ist wie das erste Album in kollektiver Zusammenarbeit entstanden. Es ist weniger leicht zugänglich als das erste Album und klingt insgesamt homogener. Die Stimmungsunterschiede des Debütalbums, die vor allem zwischen dem melancholischen Lied «Iceberg» und dem fröhlichen Song «Bubbletrees» auffallend waren, sind auf dem neuen Album nicht mehr zu finden. Die Band spielt im Rahmen einer grossen Tour auch 2014 wieder an den deutschen Festivals Hurricane und Southside. (jag) Veröffentlichungsdatum 14. Februar 2014

(Quelle: youtube.ch/We Invented Paris)

We Invented Paris - Rocket Spaceship Thing

Anna Aaron ist schon längst keine Unbekannte mehr in der Basler Musikszene. Die Singer/Songwriterin spielte bereits auf dem Floss und an der AVO-Session im Vorprogramm von Rod Stewart. Die Vorabsingle Stellaring zu ihrem neuen Album «Neuro» klingt so, wie man Aarons Musik in Erinnerung hat: Leicht melancholisch, ein bisschen schwer und sehr einnehmend, gleichzeitig ist die Melodie treibend. Ihre Stimme klingt reifer als früher und klarer. Ihre Musik beschrieb der Radiosender «Virus» treffend als «Folk, dessen Bandbreite von melodisch über düster bis dramatisch reicht.» Die Singer/Songwriterin ist Pianistin und heisst mit bürgerlichem Namen Cécile Meyer. Sie wuchs in England, Asien und Neuseeland auf und studierte Germanistik und Philosophie. Aarons musikalische Karriere begann in einer und 2009 veröffentlichte sie beim Lausanner Label Two Gentlemen ihre erste eigene EP «I'll Dry Your Tears Little Murderer». (jag) Veröffentlichungsdatum 28. Februar 2014

Anna Aaron - Neuro

Anna Aaron ist schon längst keine Unbekannte mehr in der Basler Musikszene. Die Singer/Songwriterin spielte bereits auf dem Floss und an der AVO-Session im Vorprogramm von Rod Stewart. Die Vorabsingle Stellaring zu ihrem neuen Album «Neuro» klingt so, wie man Aarons Musik in Erinnerung hat: Leicht melancholisch, ein bisschen schwer und sehr einnehmend, gleichzeitig ist die Melodie treibend. Ihre Stimme klingt reifer als früher und klarer. Ihre Musik beschrieb der Radiosender «Virus» treffend als «Folk, dessen Bandbreite von melodisch über düster bis dramatisch reicht.» Die Singer/Songwriterin ist Pianistin und heisst mit bürgerlichem Namen Cécile Meyer. Sie wuchs in England, Asien und Neuseeland auf und studierte Germanistik und Philosophie. Aarons musikalische Karriere begann in einer und 2009 veröffentlichte sie beim Lausanner Label Two Gentlemen ihre erste eigene EP «I'll Dry Your Tears Little Murderer». (jag) Veröffentlichungsdatum 28. Februar 2014

(Quelle: youtube.ch/gentlemenmusic)

Anna Aaron - Stellaring

Die gigantische Lichtshow auf der Bühne vor einem vollen Barfüsserplatz am vergangenen Jugendkulturfestival hat bei Fans und Kritikern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Für die Produktion ihres Debüts verzogen sich die fünf Bandmitglieder nach Berlin - und brachten an ihrer eigenen Silvester-Party die Vorabsingle «Alaska» unter die Leute. An der Feier zum Jahreswechsel sammelten sie zudem genug Geld, um die gesamte Produktion finanzieren zu können. END steht für satten Alternative-Sound, der viel mehr nach England als nach der Schweiz klingt. «Alaska» beweist, dass die Band den Aufenthalt im Studio genutzt hat - sie klingt raffinierter und vielschichtiger als auf ihrer 2012 veröffentlichten EP «Parabol». Mehr elektronische Elemente, mehr Opulenz und noch grössere Arrangements zeichnen das Debüt aus. Das Video zur Single Alaska wird am 4. Februar auf dem angesagten deutschen Musikportal Noisey Premiere feiern. (jag) Veröffentlichungsdatum Ende März 2014

END - The People of Stream’s Mouth

Die gigantische Lichtshow auf der Bühne vor einem vollen Barfüsserplatz am vergangenen Jugendkulturfestival hat bei Fans und Kritikern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Für die Produktion ihres Debüts verzogen sich die fünf Bandmitglieder nach Berlin - und brachten an ihrer eigenen Silvester-Party die Vorabsingle «Alaska» unter die Leute. An der Feier zum Jahreswechsel sammelten sie zudem genug Geld, um die gesamte Produktion finanzieren zu können. END steht für satten Alternative-Sound, der viel mehr nach England als nach der Schweiz klingt. «Alaska» beweist, dass die Band den Aufenthalt im Studio genutzt hat - sie klingt raffinierter und vielschichtiger als auf ihrer 2012 veröffentlichten EP «Parabol». Mehr elektronische Elemente, mehr Opulenz und noch grössere Arrangements zeichnen das Debüt aus. Das Video zur Single Alaska wird am 4. Februar auf dem angesagten deutschen Musikportal Noisey Premiere feiern. (jag) Veröffentlichungsdatum Ende März 2014

(Quelle: youtube.ch/videoENDband)

END - Alaska

Die achtköpfige Band aus Basel, die seit 1996 eine bunte Mischung aus Early Reggae, jamaikanischen Ska und Rocksteady bietet, tauft ihre sechste Platte mit dem passenden Namen «Volume 6» diesen Februar in der Kuppel. Die Veröffentlichung des sechsten Albums kam überraschend, doch es freuten sich alle, dass die Schweizer auch im Jahr 2013 ihre Spuren hinterliessen. Auch in diesem Album wird nicht an den traditionellen Reggaetönen und starken Bässen gespart, denn sie bleiben den 60ern treu. Obwohl Kalles Kaviar wie zu Beginn wieder als Männerband glänzt, bereichert die Soulsängerin Nicole Bernegger das neue Album unter anderem mit dem Song «Bag a Boo». Gerade zum 20-jährigen Jubiläum schafft es die achtköpfige Band wieder zu ihren Wurzeln zu finden, indem sie süssen Ska und rhythmische Trompetentöne zusammenführen. Am 26. April werden die Kalles im Hirscheneck wieder ihre Heimatstadt rocken. (hei) Veröffentlichungsdatum 21. Dezember 2013

Kalles Kaviar - Volume 6

Die achtköpfige Band aus Basel, die seit 1996 eine bunte Mischung aus Early Reggae, jamaikanischen Ska und Rocksteady bietet, tauft ihre sechste Platte mit dem passenden Namen «Volume 6» diesen Februar in der Kuppel. Die Veröffentlichung des sechsten Albums kam überraschend, doch es freuten sich alle, dass die Schweizer auch im Jahr 2013 ihre Spuren hinterliessen. Auch in diesem Album wird nicht an den traditionellen Reggaetönen und starken Bässen gespart, denn sie bleiben den 60ern treu. Obwohl Kalles Kaviar wie zu Beginn wieder als Männerband glänzt, bereichert die Soulsängerin Nicole Bernegger das neue Album unter anderem mit dem Song «Bag a Boo». Gerade zum 20-jährigen Jubiläum schafft es die achtköpfige Band wieder zu ihren Wurzeln zu finden, indem sie süssen Ska und rhythmische Trompetentöne zusammenführen. Am 26. April werden die Kalles im Hirscheneck wieder ihre Heimatstadt rocken. (hei) Veröffentlichungsdatum 21. Dezember 2013

(Quelle: youtube.ch/Kalles Kaviar)

Kalles Kaviar - Rome Wasn't Built In A Day

Benjy Leuenberger alias Kuzco brilliert mit seinem Debütalbum, das nicht einfach nur schweizerdeutschen Rap enthält, sondern eine Mischung aus Jazz, Soul und Old School mit sich bringt. Das junge Nachwuchstalent spricht mit seinen Texten über Liebeskummer, Träume und das Nachtleben praktisch jeden jungen Menschen an und nimmt sie in seine eigene Welt mir. Mit der Single «Long live Kuzco» beweist er, dass er mit seinem grossen Mundwerk auch umgehen kann und Basel dank ihm keine Nachwuchssorgen mehr haben muss. «Milchstroossetournee» wurde bereits 1000 Mal heruntergeladen, was nicht wundert, denn bei seinen Old School Hymnen können die Arme nicht still bleiben. Auch wenn man ihm den bösen Rapper noch nicht ganz abnimmt, wird man sicher noch von ihm hören. Kuzco plant, demnächst im Rahmen einer Headliner-Tour durch die Schweiz zu rappen. (hei) Veröffentlichungsdatum November 2013  

Benjy Leuenberger alias Kuzco brilliert mit seinem Debütalbum, das nicht einfach nur schweizerdeutschen Rap enthält, sondern eine Mischung aus Jazz, Soul und Old School mit sich bringt. Das junge Nachwuchstalent spricht mit seinen Texten über Liebeskummer, Träume und das Nachtleben praktisch jeden jungen Menschen an und nimmt sie in seine eigene Welt mir. Mit der Single «Long live Kuzco» beweist er, dass er mit seinem grossen Mundwerk auch umgehen kann und Basel dank ihm keine Nachwuchssorgen mehr haben muss. «Milchstroossetournee» wurde bereits 1000 Mal heruntergeladen, was nicht wundert, denn bei seinen Old School Hymnen können die Arme nicht still bleiben. Auch wenn man ihm den bösen Rapper noch nicht ganz abnimmt, wird man sicher noch von ihm hören. Kuzco plant, demnächst im Rahmen einer Headliner-Tour durch die Schweiz zu rappen. (hei) Veröffentlichungsdatum November 2013

Kuzco - Milchstroossetournee

Benjy Leuenberger alias Kuzco brilliert mit seinem Debütalbum, das nicht einfach nur schweizerdeutschen Rap enthält, sondern eine Mischung aus Jazz, Soul und Old School mit sich bringt. Das junge Nachwuchstalent spricht mit seinen Texten über Liebeskummer, Träume und das Nachtleben praktisch jeden jungen Menschen an und nimmt sie in seine eigene Welt mir. Mit der Single «Long live Kuzco» beweist er, dass er mit seinem grossen Mundwerk auch umgehen kann und Basel dank ihm keine Nachwuchssorgen mehr haben muss. «Milchstroossetournee» wurde bereits 1000 Mal heruntergeladen, was nicht wundert, denn bei seinen Old School Hymnen können die Arme nicht still bleiben. Auch wenn man ihm den bösen Rapper noch nicht ganz abnimmt, wird man sicher noch von ihm hören. Kuzco plant, demnächst im Rahmen einer Headliner-Tour durch die Schweiz zu rappen. (hei) Veröffentlichungsdatum November 2013  

(Quelle: youtube.ch/Anti Radio)

Kuzco - Long Live Kuzco Pt. II