Legende

David Hasselhoff bringt Bern zum Kochen

David Hasselhoff, Serienstar aus «Knight Rider» und «Baywatch», gab gestern in BEA-Expo-Halle ein Konzert. 2000 Besucher gerieten total aus dem Häuschen. Der Star überzeugte und machte eines sonnenklar: «The Hoff is back»

David Hasselhoff (58) ist zurück - oder eben «The Hoff ist back». Der bekannteste und beliebteste Seriendarsteller der Welt (Knight Rider, Baywatch), der mit Hits wie «Looking for Freedom» und «Limbo Dance» seine grössten Erfolge feierte, hat sich entschlossen, wieder die Showbühne zu betreten.

Manch einer hat darüber gelächelt. Nicht die 2000 Zuschauer, die am Freitagabend in der Berner Festhalle waren. «Sackstark»: Das war das Urteil eines total begeisterten Publikums. Die Stimmung war grossartig. Es wurde auf den Stühlen getanzt und mitgesungen. Mit «Romantics» hat der Kultstar ein neues Album eingesungen, in dem er bekannte Musicalmelodien sowie neue Balladen interpretiert. Natürlich durften in der Show auch Hasselhoffs alte Hits nicht fehlen.

«The Hoff» ist wirklich wieder da

Dank eines grossen Security-Aufgebotes war sicherheitstechnisch alles unter Kontrolle, es durfte ausgelassen gefeiert werden.«Hoff» zeigte in Bern nichts, was man nicht kennt. Doch was er auf der Bühne zeigte, das war «Hoff» zu den besten Zeiten.

Schon der Anfang war so, wie es eben nur bei David Hasselhoff gehen kann. Der Mann nahm zuerst ein Bad in der Menge bevor er die Bühne betrat. Dann legte er los. Dass Hasselhoff 45 Minuten später als geplant die Bühne betrat, schien niemand zu stören.

Neunmal zieht Hasselhoff sich um

Auch die Pause dauerte zu lange, was der Hollywood-Star aber mit einem ausgiebigen zweiten Teil wieder gut machte. Dass Hasselhoff zurück ist, auch wenn etwas gealtert, durfte spätestens nach der über dreistündigen perfekten Show, die er ablieferte, auch dem letzten Hoff-Kritiker bewiesen worden sein.

Ganze neunmal wechselte Hoff seine Kleidung, was von seinen Fans frenetisch bejubelt wurde. Zu seinem Kostüm gehörte etwa die alte Baywatch-Jacke. Auch das legendäre Auto K.I.T.T. durfte in Bern nicht fehlen und wurde von so manchem Handyfotografen abgelichtet. (rsn)

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