Der Tod von Steve Lee
Das ist Rekord: Gotthard mit 13 Alben in den Charts

Zumindest in der Schweiz kann nicht einmal Michael Jackson Gotthard das Wasser reichen. Nach dem Tod von Steve Lee stürmt die Band die Charts.

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Steve Lee
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 Die Gotthard-Rocker Steve Lee, links, und Leo Leoni auf Harleys auf dem Weg zum Openair auf dem Gotthard Pass.
 Sein Auftritt am Rock Oz'Arenes Festival in Avenches in diesem Jahr.
 Die Harley zählte zu den grossen Leidenschaften von Steve Lee.
 Der Sänger im Jahr 2008 während einem Konzert in luftiger Höhe: Auf 2132 Meter über Meer rockten Gotthard den Pilatus.
 2010 zeigten Gotthard nur acht Konzerten in der Schweiz.
 Hier bei einem Konzert im Public Viewing in Genf während der Europameisterschaften 2008.
 Das Konzert stieg an einem Freitag, dem 27. Juni 2008.

Steve Lee

Zwei Wochen nach dem Unfalltod des Gotthard-Sängers Steve Lee sind gleich 13 Alben der Rockband in den Top 100 der Schweizer Hitparade platziert. Laut dem Marktforschungsunternehmen media control handelt es sich um einen Schweizer Rekord.

Selbst Michael Jackson habe eine solche Marke hierzulande nicht erreicht, heisst es in einem Communiqué vom Mittwoch. Am besten schnitten die Gotthard-Alben "Need to Believe" und "One Team - One Spirit" ab, die auf den Plätzen zwei und drei der Hitparade liegen.

Lediglich "The Greatest Hits Sessions" von Bellamy Brothers & Gölä verkaufte sich noch besser. Weitere zwei Gotthard-Alben schafften es in die Top Ten der Album-Charts. Bei den Singles eroberte die Ballade "Heaven" aus dem Jahr 2000 den Spitzenplatz; insgesamt landeten neun Gotthard-Songs in den Charts.

Steve Lee starb am 5. Oktober 47-jährig nach einem unverschuldeten schweren Unfall in der Nähe von Mesquite in Nevada. Er wurde von einem Motorrad erschlagen, das von einem schleudernden Lastwagen durch die Luft katapultiert worden war. Die Urne mit Steve Lees Asche wurde an seinem Wohnort Porza im Tessin beigesetzt.