Fischer sprach bei der Feier im Festspielhaus über das heutige Kunstverständnis: "Was als künstlerisch oder kreativ gelten will, muss oder soll über das Altbekannte und Tradierte hinausweisen." Festpiel-Präsident Günther Rhomberg wünschte sich vor allem von der Politik grössere Aufmerksamkeit für die Kultur.

Zur künstlerischen Eröffnung des Festivals unter Intendant David Pountney steht am Abend die Revolutionsoper "André Chénier" von Umberto Giordano auf der Seebühne auf dem Spielplan. Regie führt Keith Warner, das monumentale Bühnenbild stammt von David Fielding.

Als weiteren Höhepunkt präsentiert das Festival die Uraufführung des Auftragswerks "Achterbahn" der schottischen Komponistin Judith Weir. Bis zum 21. August werden zu rund 100 Veranstaltungen etwa 200'000 Besucher erwartet.