Terrorismus

Ariana Grande soll Ehrenbürgerin von Manchester werden

Ariana Grande, bewegt auf dem von ihr organisierten Benefiz-Konzert für die Attentats-Opfer in Manchester. Nun will die Stadt extra eine Verordnung ändern, um Grande ehren zu können. (Archivbild 5.6.)

Ariana Grande, bewegt auf dem von ihr organisierten Benefiz-Konzert für die Attentats-Opfer in Manchester. Nun will die Stadt extra eine Verordnung ändern, um Grande ehren zu können. (Archivbild 5.6.)

Ariana Grande könnte bald Ehrenbürgerin der Stadt Manchester werden. Sie soll für die Organisation des Konzerts «One Love» in Manchester geehrt werden, dessen Einnahmen von fast 3 Millionen Pfund an die Opfer des Bombenattentats nach ihrem Konzert vom 22. Mai gingen.

Etwa 50'000 Menschen kamen zu dem Benefiz-Konzert am 4. Juni, auf dem neben Ariana Grande auch Miley Cyrus, Justin Bieber und andere Künstler auftraten.

Die Stadt erwägt eigens eine Regeländerung, nach der auch Menschen Ehrenbürger von Manchester werden können, die nicht in der Stadt wohnen. Der Stadtrat will bei seiner nächsten Vollversammlung im Juli darüber debattieren, wie er am Mittwoch bekannt gab.

Der Vorsitzende des Stadtrates, Richard Leese, sagte, das sei ein passender Moment, die Regeln für die Ehrenbürgerschaft zu ändern. Alle könnten stolz darauf sein, wie die Stadt reagiert habe, "mit Liebe und Mut anstatt Hass und Angst". Ariana Grande habe diese Reaktion beispielhaft vorgelebt.

Ein Selbstmordattentäter hatte sich am 22. Mai nach Grandes Konzert in Manchester in die Luft gesprengt und 22 Menschen getötet und Dutzende verletzt. Daraufhin hatte die Sängerin ein Benefiz-Konzert organisiert und mehrere andere Auftritte abgesagt.

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