Klassik

80 musizierende Autos begeistern Symphonie-Besucher in Mannheim

Autosymphonic: Ein Konzert mit 80 Autos

Autosymphonic: Ein Konzert mit 80 Autos

Statt Pauken gab es zum Finale Motorenlärm: Mit Begeisterung ist am Samstagabend die Welturaufführung der «autosymphonic» aufgenommen worden. Die Grossveranstaltung bildete den Abschluss der Feierlichkeiten in Baden-Württemberg zum 125. Geburtstag des Automobils.

In Zusammenspiel mit einer Lasershow musizierten in dem Auftragswerk des zypriotischen Komponisten Marios Joannou Elia neben Orchester und Chor auch 80 Automobile, darunter viele Oldtimer.

Vor 20'000 Zuschauern rund um den Mannheimer Wasserturm waren neben zahlreichen Motorgeräuschen in den oft an Filmmusik erinnernden Sequenzen immer wieder rhythmische Autotüren, quietschende Wischblätter, vereinzelte Hupen oder mit Trommelstöcken geschlagene Felgen zu hören.

Diese Geräusche bildeten neben der Musik einen Hintergrunds-Klangteppich, der von 120 Mannheimer Schülern erzeugt wurde. Mit diesen wurden die nicht mehr aus dem Alltag wegzudenkenden Laute der Mobilität, die ins Unterbewusstsein eindringen, symbolisiert.

Individuelle Klangerlebnisse, die man mit einem bestimmten Autotyp in Verbindung hätte bringen können, wurden für den pompösen Gesamteindruck und die Lichtinstallationen geopfert. Dafür wurden auch die Söhne Mannheims als Band in die Symphonie mit eingebunden.

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