Keine Pamphlete

Martin Suter schreibt nicht aus Ärger

Martin Suter will nichts Böses über Banker sagen (Archiv)

Martin Suter will nichts Böses über Banker sagen (Archiv)

In Martin Suters Weltbild ist niemand von Natur aus böse - auch die Banker im neuen Roman «Montecristo» nicht. «Es handelt sich um eine Geschichte, in der ein Vertreter der Bankbranche zur Rettung seiner Bank und seiner Haut gewissenlos handelt».

Die Geschichte sei - wie alle seine Bücher - nicht aus Ärger über etwas entstanden, sagte der 66-jährige Schweizer Autor ("Small World", "Der Koch") der Deutschen Presse-Agentur. "Ich schreibe aus Freude darüber, meine Leser für ein paar Stunden oder Tage in eine andere Welt zu entführen."

Er versuche nur, eine gute Geschichte gut zu erzählen. "Ich will mit meinen Romanen nichts verallgemeinern. Das gilt auch für meine Figuren. Wenn ich zum Beispiel einen Gärtner beschreibe, steht dieser nicht stellvertretend für seine ganze Berufsgruppe."

Meistgesehen

Artboard 1