Kultur

Luzerner Hotel wird zum Ausstellungsort: «Malerei kann ein Gefühl für die Heimat vermitteln»

«Berlin», so der Name unter dieser Dame.

«Berlin», so der Name unter dieser Dame.

Der Zentralschweizer Maler André Wilhelm stellt im Stadtluzerner Hotel zum Rebstock aus. Und liebt dieses spezielle Ambiente.

Sein Name ist ein Begriff in Luzern, hat er doch zusammen mit seiner Frau Cornelia Wilhelm lange in dieser Stadt gelebt. Vor 15 Jahren schlug das Ehepaar seine Zelte im Zürcher Oberland auf: «Dort haben wir mehr Platz fürs Atelier», sagt André Wilhelm. Umso mehr freut er sich, seine Bilder im Stadtluzerner Hotel zum Rebstock auszustellen – mit Fotografien von Cornelia Wilhelm.

Der 1963 in Wetzikon geborene und in Cham aufgewachsene Künstler malt seit seiner Jugend. Ausgebildet wurde er zum Schriftsetzer, als Künstler ist er Autodidakt. «Seit ich 18 bin, male ich, jeden Tag», betont Wilhelm. Seine Jugend habe er als Maler in Luzern erlebt – für ihn «ein romantischer Ort».

Der Künstler und seine Farben

André Wilhelm sind in seinem Werk die Farben sehr wichtig: «Es geht um die Farbe.» Das hat er gemeinsam mit dem grossen Künstler, der diesen Sommer im Kunstmuseum zu sehen war. Was William Turner betrifft, so sagt Wilhelm: «So wie Turner die Rigi gemalt hat, sollten wir es auch wieder tun. Die Malerei kann ein gutes Gefühl für die Heimat vermitteln.»

Nichtsdestotrotz sind es Porträts, die Wilhelm in Zusammenhang mit dieser Ausstellung besonders Freude machen. Das seiner Ehefrau wurde nach China verkauft, und dann ist da noch das Porträt von Claudia Moser, ehemals Wirtin und Besitzerin des «Rebstock»: «Eine Hommage an sie.» Und das Ambiente des Hotels? Findet Wilhelm super: «Man kommt mit Gästen und Personal ins Gespräch.»

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