Wiener Opernball

Lugner geht mit Ruby auf Tauchstation

Der Ansturm auf Berlusconis schöne Ruby ist so gewaltig, dass Bauherr Lugner mit der schönen Ruby geflüchtet ist. Erst am Mittwoch, einen Tag vor dem Opernball, machen sie dann Wien unsicher.

Erst am Mittwoch wird Ruby sich mit ihrem Gastgeber, dem Bauherren Richard Lugner, der sensationshungrigen Zuschauern zeigen. Um 13 Uhr tritt Ruby in der Lugner City vor die österreichische - und vermutlich auch internationale - Presse, um 14 Uhr folgt die Autogrammstunde. Ab 17 Uhr geht es zur Kleiderprobe. Gleichzeitig kommt um 17.30 Uhr Zweitgast Larry Hagman am VIP-Zentrum in Wien- Schwechat an. Der einstige Star aus dallas» wird laut Lugner «mit einer Blaskapelle empfangen, er wünscht sich das». Um 18.30 wird der Schauspieler dann gemeinsam mit Rubys Begleiter Luca Risso zur Frackprobe erwartet.

Und am Donnerstag fliegt der gesamte Planet Lugner samt Gästen per Hubschrauber zum Fischrestaurant Luigi nach Köttlach in Niederösterreich, geplante Landung ist um 12.15 Uhr. Die Einladung ist öffentlich. Am Abend, kurz vor Balleröffnung, wird sich die gesamte Lugner-Truppe in der Loge eines noch streng geheimen Hotels in der Ballrobe zeigen.

Am Rubykon

Dann beginnen sie endlich, die Ruby-Spiele.  Lugner übt sich vorerst noch in Demut. «Bitte schreiben Sie, dass der Lugner keinerlei Schande über den Opernball bringen will und daher auch bis Mittwoch keine Konkurrenz zu den anderen Gästen sein will», sagte Lugner der «Kronenzeitung». In den vergangenen Tagen hat sich in Wien eine regelrechte Debatte um Sinn und Unsinn von Lugners diesjährigem Gast entbrandete. Insbesondere der Organisatorin des Balles von gräflicher Herkunft, Desirée Treichl-Stürgkh, ist Rubys Vergangenheit sauer aufgestossen.

Solange hält der illustre Lugner Berlusconis Ex-Gespielin unter Verschluss. Aus dem Hotel, in dem er das ehemalige Callgirl unterbringt, macht er ebenso ein Geheimnis wie aus dem Programm, das für Dienstag geplant ist. «Der Andrang ist ein Wahnsinn. Ich will Desiree Treichl-Stürgkh nicht die Show stehlen, die Leute sollen bis dahin über die Philharmoniker schreiben», erklärte der Baumeister seine Entscheidung.

Ruby soll die ganze Aufregung kalt lassen. «Die ist das gewohnt aus Italien. Die hält das aus", so Lugner.

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