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Krise beim Schweizer Sportfernsehen – viele Entlassungen

Kameramann des Schweizer Sportfernsehens

Kameramann des Schweizer Sportfernsehens

Das Schweizer Sportfernsehen (SSF) hat das Produktions- und Redaktionsteam von 18 auf 5 Mitarbeitende reduziert. Wie die «NZZ am Sonntag» berichtet, fanden die ersten Entlassungen Ende November 2011 statt.

 Die zweite Entlassungswelle ging Ende Januar 2012 über die Bühne. Die letzten Mitarbeiter verlassen am kommenden Montag den Betrieb. Besonders hart traf es die Redaktion. Um fünfzig Prozent wurde auch die Geschäftsleitung reduziert. Von einst zwei Personen ist noch Programmchefin Claudia Lässer im Amt. Auch im Verwaltungsrat des SSF ist kein Stein auf dem anderen geblieben. Ende Februar sind die beiden Gründer und Hauptinvestoren Giorgio Behr und Peter Weigelt ausgestiegen.

Laut Handelsregister ist VR-Vizepräsident Giorgio Behr am 27. Februar 2012 aus dem Verwaltungsrat ausgetreten. Anfang Jahr teilte das SSF mit, es wolle sein Programmangebot ab diesem Frühling mit einer Online-Strategie neu ausrichten. Mit der Strategie versucht der Sender, sich künftig direkter an sportartenspezifische Zielgruppen zu richten Das Schweizer Sportfernsehen erreichte im vergangenen Jahr einen durchschnittlichen Marktanteil von 0,1 bis 0,2 Prozent.

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