«Forbes»-Liste

Kein toter Star verdient mehr als Michael Jackson

Der im vergangenen Jahr verstorbene «King of Pop» Michael Jackson hat in den letzten 12 Monaten mehr Geld verdient, als jeder andere Musiker oder Schauspieler - ob tot oder lebendig.

Satte 275 Millionen Dollar hat der im im Juni 2009 verstorbene Popstar Michael Jackson in die Kassen seiner Erben gespült. Dies geht aus der nun veröffentlichten Liste des US-Zeitschrift «Forbes» über die Spitzenverdiener unter den toten Prominenten hervor.

Mit dem postumen Verdienst, der laut «Forbes» vor allem auf Einnahmen aus Jacksons Musikkatalog, dem Merchandising, dem Film «This is it» und Plattenverkäufe zurückzuführen ist, deklassierte der «King of Pop» nicht nur alle anderen toten Promis auf der Liste des Wirtschaftsmagazins, sondern auch alle lebenden Topverdiener aus dem Showbusiness, wie etwa Lady Gaga, Beyoncé, Madonna und Jay-Z.

Selbst die beiden Top-Acts AC/DC und U2 verdienten - zusammen - nicht annähernd so viel wie der verstorbene Pop-Superstar.

Auf Platz zwei der «Forbes»-Liste der toten Spitzenverdiener liegt der «King of Rock 'n' Roll» Elvis Presley mit Einnahmen von über 60 Millionen US-Dollar. Das Geld stammt aus Eintritten für die Touristenattraktion Graceland - Presleys ehemaligem Wohnhaus in Memphis - einer Show in Las Vegas und dem Merchandising.

Auf Rang drei folgt der «Herr der Ringe»-Schriftsteller J.R.R. Tolkien. Buchverkäufe und Filmrechte brachten dem 1973 verstorbenen Autor 50 Millionen Dollar ein.

«Forbes» schätzt die Einkünfte der toten Spitzenverdiener jeweils anhand von Gesprächen mit Expertern und den Steuererklärungen der Nachlassverwalter. Die Liste der toten Spitzenverdiener wurde heuer zum zehnten Mal veröffentlicht. (bau)

Weitere tote Spitzenverdiener in der Bildergalerie

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