Es gebe so viele Frauen, die grossartige Musik machen und ein feines Gespür für das Business hätten, sagte die 46-Jährige laut einer Medienmitteilung. "Einzig in ihren Erfolgen schlägt es sich nicht nieder. Männer dominieren nach wie vor die Kunst und ihren Markt." Keychange berge die "Riesen-Chance", dieses Ungleichgewicht aufzuheben.

Für die internationale Initiative haben sich 250 Musikorganisationen aus Europa und Kanada zusammengeschlossen. Sie wollen bei der Zusammenstellung ihrer Festival-, Spielstätten- und Musikradioprogramme, ihrer Orchester und Konservatorien sowie den Stellenbesetzungen in der Branche selbst auf mehr Ausgewogenheit zwischen den Geschlechtern achten. Das Projekt wird von der Europäischen Kommission bis 2023 mit 1,4 Millionen Euro unterstützt.