Literatur

Jean-Paul Dubois gewinnt den Prix Goncourt

Jean-Paul Dubois (neben Marie Nimier, Archivbild aus dem Jahr 2003).

Jean-Paul Dubois (neben Marie Nimier, Archivbild aus dem Jahr 2003).

Der französische Autor Jean-Paul Dubois erhält für seinen Roman «Tous les hommes n'habitent pas le monde de la même façon» den diesjährigen Prix Goncourt. Diese Entscheidung gab die Jury am Montagmittag in Paris bekannt.

Jean-Paul Dubois wurde 1950 in Toulouse geboren, studierte Soziologie und arbeitete zunächst als Sportreporter. Er hat bereits über ein Dutzend Romane veröffentlicht und wurde 2004 für "Une vie française" mit dem renommierten Prix Femina ausgezeichnet.

In der Endauswahl waren auch die belgische Bestsellerautorin Amélie Nothomb (53) mit ihrem 28. Roman "Soif", sowie Jean-Luc Coatalem ("La part du fils") und Olivier Rolin ("Extérieur monde") gelegen. Im vergangenen Jahr gewann Nicolas Mathieu mit "Leurs enfants après eux" (deutsch: "Wie später ihre Kinder").

Die prestigereiche französische Literatur-Auszeichnung ist mit lediglich symbolischen zehn Euro dotiert, hat aber enorm verkaufsfördernde Auszeichnung.

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