Zu gross seien die Hindernisse, das Gurlitt-Erbe könne sich als trojanisches Pferd erweisen, sagt der Zürcher Kunstrechtsexperte Andrea Raschèr (53) gegenüber SonntagsBlick.

Als grösste Schwierigkeit sieht er die Erbschaftssteuer, die Deutschland vom künftigen Eigentümer fordern wird. Diese beträgt bis zu 50 Prozent des Vermögenswertes und könnte die Stiftung Kunstmuseum Bern zwischen 50 und 150 Millionen Franken kosten.