Auch Gemälde, Zeichnungen und Fotos werden präsentiert. Das Guggenheim hatte 1955 - damals noch in temporären Räumen - als erstes Museum weltweit Werke des Künstlers in einer Ausstellung gezeigt.

Die in der berühmten Rotunda ausgestellten Arbeiten zeigen, dass Giacomettis Werk weit über die gestreckten Figuren hinausgeht, für die er besonders bekannt ist. Er experimentierte mit kubistischen Methoden, entfernte sich dann aber vom Surrealismus und wandte sich klassischen Modellen zu.

In seiner Hochphase in den 1940er Jahren drückte er die Beklemmung und Angst der Menschen im Zweiten Weltkrieg aus. Sein Bruder und Assistent Diego posierte für ihn in seinem Pariser Studio, das er neben Aufenthalten in der Schweiz bis zu seinem Lebensende hielt. Befreundet war er mit Pablo Picasso, Simone de Beauvoir, Jean-Paul Sartre und Samuel Beckett.

Die Ausstellung "Giacometti" ist im Guggenheim Museum bis Mitte September zu sehen.