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Galápagos-Inseln verbieten Böller zum Schutz der Tierwelt

Die Behörden auf den Galápagos-Inseln haben ein Verbot von Feuerwerk erlassen, um die einzigartige Naturwelt der Region zu schützen. (Archivbild)

Die Behörden auf den Galápagos-Inseln haben ein Verbot von Feuerwerk erlassen, um die einzigartige Naturwelt der Region zu schützen. (Archivbild)

Die Behörden der Galápagos-Inseln haben Feuerwerk zum Schutze der einzigartigen Tierwelt verboten. Die Einfuhr, der Verkauf, die Weitergabe und das Zünden von Feuerwerkskörpern sei laut Verwaltungsbeschluss fortan verboten.

Dies erklärte die ecuadorianische Provinz am Freitag. Das Verbot bezieht sich ausschliesslich auf lärmendes Feuerwerk. Pyrotechnik, die zwar Lichteffekte, aber keinen Lärm fabriziere, sei von den Verboten nicht betroffen, hiess es weiter.

Feuerwerk stelle eine Bedrohung für das sensible Ökosystem der Inseln dar, erklärten die Lokalbehörden. Bei Tieren führe der Lärm der Böller zu erhöhtem Puls, Stress, Angst und Verhaltensstörungen. Zudem solle eine Verschmutzung der Luft und des Wassers durch Pyrotechnik vermieden werden.

Die rund 1000 Kilometer vor der Küste Ecuadors gelegenen Galápagos-Inseln sind für ihre einzigartige Tierwelt berühmt. Viele Tierarten kommen ausschliesslich dort vor. Die vulkanischen Inseln spielten eine wichtige Rolle bei den Forschungen von Charles Darwin und der Entwicklung der Evolutionstheorie.

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