Fernsehen

«Wild Girls» - das neuste TV-Format, das uns das Sommerloch versüssen will

Nach dem «Dschungelcamp» kommen die «Wild Girls»: Hier ziehen «Promis» in die Wüste. RTL schafft es damit, die Niveaulatte seiner Sendungsformate immer tiefer zu legen.

Zwölf vollbusige C-Prominente stolpern mit waffenscheinpflichtigen High-Heels durch die Wüste, ein (eine?) österreichischer Travestiekünstler erklärt Ureinwohnern im afrikanischen Busch die Sache mit seinem Geschlecht und eine Kandidatin fragt allen Ernstes, ob es in Namibia Seemöwen gibt - willkommen bei „Wild Girls". Dem neusten Trash-TV-Format von RTL, mit dem der Sender uns Konsumenten im Sommerloch unterhalten will. Gestern Abend wurde die erste Folge ausgestrahlt.

Das Konzept geht so: Fiona Erdmann, Sarah Knappik, Conchita Wurst (so heisst die/der Zweigeschlechtliche) und Kompanie verabschieden sich für einige Wochen aus ihrem Glitzerleben in Deutschland, um in der Wüste Namibias den „Goldenen High-Heel" zu gewinnen.

Sie schlafen auf dem Boden in Strohhütten, tagsüber müssen sie verschiedene Aufgaben bewältigen.

Zum Beispiel die Ziegen der Ureinwohner zusammentreiben oder den afrikanischen Balztanz „Himba-Shake" nachahmen. Die Entscheidung darüber, wer rausfliegt, liegt nicht wie beim „Dschungelcamp" in der Hand der Zuschauer. Nein, die Kandidatinnen selber wählen in jeder Folge eine aus ihrer Gruppe ab.

Was RTL uns mit seinem neusten Format genau sagen will, bleibt wohl das Geheimnis des Senders. Wenn man sein Hirn in die Ferien schickt, können die „Wild Girls" durchaus unterhaltsam sein.

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