Tatort-Kritik

Wenn Frösche schlafen: Wie der zweite «Tatort» mit Heike Makatsch wird

© SWR/Julia Terjung

Am Ostermontag dürfen sich Fans der mädchenhaften deutschen Schauspielerin Heike Makatsch auf einen weiteren «Tatort» mit Kommissarin Ellen Berlinger freuen. Die Kritik.

Heike Makatsch zum Zweiten. Die Fans der mädchenhaften deutschen Schauspielerin dürfen sich auf einen weiteren «Tatort» mit Kommissarin Ellen Berlinger freuen. Er kommt aus Mainz, denn dort lebt Berlinger nun: Ihre Cousine Maja (Jule Böwe) greift ihr bei der Betreuung ihrer erst zweijährigen Tochter Greta unter die Arme.

Maja hat selbst einen Sohn, den 13-jährigen Jonas (Luis Kurecki), der bald eine Rolle spielen wird im Fall um ein vermisstes Mädchen – nach einem Schulfest. Regisseur Markus Imboden lobt die «guten, glaubwürdigen und menschlichen Schauspieler» in diesem «Tatort», die durchlässig zeigten, wie sich die Brutalität der Verbrechen in der Normalität des Alltäglichen spiegle.

«Zeit der Frösche», so der Titel der unaufgeregten, aber auch etwas langweiligen Kriminalgeschichte, bei der Heike Makatsch manchmal etwas überagiert – vielleicht, um mehr Tempo reinzubringen? Mehr in den Bann ziehen einen Luis Kurecki in der Rolle des hochintelligenten und sozial scheuen 13-Jährigen sowie Sebastian Blomberg als Ellen Berlingers Kollege Martin Rascher.

Am so empathisch wie ruhig ermittelnden Rascher ist es auch, den Titel der Story zu erklären: «Frösche schalten ab, wenn es kalt wird, sie legen sich still und warten, bis es Frühling wird. Manchmal wünschte ich, ich könnte das auch.» Könnte sein, dass sich die Beteiligten an diesem «Tatort» aus Mainz beim Dreh noch in leichter Winterstarre befanden ... «Es war saukalt», teilt der Schweizer Regisseur Imboden in den Presseunterlagen mit. 

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