Auszeichnung

Wawrinka ist Schweizer des Jahres – Steueranprangerin Bartholdi wird Vierte

Stanislas Wawrinka wurde live aus Melbourne zugeschaltet.

Stanislas Wawrinka wurde live aus Melbourne zugeschaltet.

Das TV-Publikum hat den Tennsspieler Stanislas Wawrinka zum Schweizer des Jahres 2013 gewählt. Der Romand, der oft im Schatten von Roger Federer steht, gewinnt den Preis zum ersten Mal mit über 15 Prozent der Stimmen.

Stanislas Wawrinka ist Schweizer des Jahres 2013 mit 15,6 Prozent der Publikumsstimmen. Das Schweizer TV-Publikum ehrte den 28-Jährigen am Samstagabend in der SRF-Fernsehshow "SwissAward 2013 – die Millionen-Gala" für das beste Tennisjahr seiner Karriere. Bei der Wahl zum "Sportler des Jahres" landete er im Dezember noch auf Rang zwei, hinter Dario Cologna.

Auf Platz zwei kam das Kabarettduo Divertimento mit 13,4 Prozent Stimmenanteil und auf Platz drei der Sänger Bastian Baker mit 9,9 Prozent der Stimmen. Auf Platz vier folgt Johanna Bartholdi aus Egerkingen SO. Die Gemeindepräsidentin hat an der Gemeindeversammlung die Namen von Steuersündern genannt – und damit ein riesiges Medien-Echo ausgelöst. Für Wawrinka ist die Auszeichnung eine späte Genugtuung.

Schweizer des Jahres – Steueranprangerin Johanna Bartholdi wird Vierte

Schweizer des Jahres – Steueranprangerin Johanna Bartholdi wird Vierte

Live-Schaltung nach Melbourne

Wawrinka konnte die Trophäe nicht persönlich entgegennehmen, da er für das Australian Open in Melbourne weilt. Er sei sehr glücklich, sagte der 28-Jährige in einer Live-Schaltung aus Australien. Die Auszeichnung sei eine grosse Ehre und er sei sehr stolz die Schweiz zu vertreten. Der Tennisspieler erhielt fast 16 Prozent der Stimmen der Zuschauerinnen und Zuschauer.

(Quelle: SRF.ch)

Stanislas Wawrinka wird Schweizer der Jahres

In seiner bisher besten Saison auf der ATP-Tour rückte Stanislas Wawrinka bis auf Platz 8 der Weltrangliste vor. Zudem qualifizierte sich der 28-Jährige an den US Open im September erstmals für einen Grand-Slam-Halbfinal.

Wawrinkas Name wird nun an einem Gedenkstein auf der Älggi-Alp im Kanton Obwalden, dem geografischen Mittelpunkt der Schweiz, verewigt. Bereits eingraviert auf dem Metallschild sind dort unter anderen Tennisspieler Roger Federer, Fussballtrainer Köbi Kuhn und Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf sowie die Gewinner aus den zwei letzten Jahren, Langläufer Dario Cologna und Skirennfahrer Didier Cuche.

Die weiteren Ausgezeichneten

Verliehen wurden am Samstagabend in der Fernsehshow auch die SwissAwards in den fünf Kategorien Politik, Wirtschaft, Kultur, Show und Gesellschaft.

In der Sparte Politik holte Ständerat und Initiant der Abzocker-Initiative, Thomas Minder, den ersten Platz vor der Aargauer Regierungsrätin Susanne Hochuli sowie der bereits erwähnten Johanna Bartholdi.

Für die Erfolgsgeschichte mit den Stöckli-Skis wurde Beni Stöckli jr., Chef der Stöckli Swiss Sports AG, in der Kategorie Wirtschaft ausgezeichnet.

Filmregisseur und Drehbuchautor Markus Imhoof erhielt den Preis in der Kategorie Kultur. Sein Film "More than Honey" avancierte zum bisher erfolgreichsten Schweizer Dokumentarfilm und wurde im In- und Ausland mehrfach ausgezeichnet.

In der Kategorie Show ging der SwissAward an Musiker Stephan Eicher für sein Bestseller-Album "L'envolée". Für seinen unermüdlichen Einsatz gegen Hunger und Armut in Afrika wurde Hans Rudolf Herren, Stiftungsratspräsident der Organisation Biovision und Welternährungspreisträger, in der Sparte Gesellschaft ausgezeichnet.Der Lifetime Award für das Lebenswerk erhielt Clown Dimitri, der sich mit seinem typischen Lachen dafür bedankte. Das Publikum ehrte Dimitri mit einer Standing Ovation. Er sei wirklich gerührt, sagte der 78-Jährige. Der Preis sei eine Ermutigung.

Spezielle Auszeichnung für Clown Dimitri

Der Lifetime Award für das Lebenswerk erhielt Clown Dimitri, der sich mit seinem typischen Lachen dafür bedankte. Das Publikum ehrte Dimitri mit einer Standing Ovation. Er sei wirklich gerührt, sagte der 78-Jährige. Der Preis sei eine Ermutigung.

Susanne Wille, frühere "10vor10"-Moderatorin und heutige Reporterin und Moderatorin für die "Rundschau", moderierte die Fernsehgala aus dem Zürcher Hallenstadion zum zweiten Mal. (fam/sda)

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