"Er hat darunter gelitten, dass der Mensch die Tiere drangsaliert und ihnen ihren Lebensraum raubt", erläuterte der Schauspieler gegenüber dem "Spiegel".

Für Produzent Nico Hofmann soll der Film mehr erzählen als nur Tiergeschichten: "Es ist ein komplexes deutsches Leben. Das Problem ist allerdings, dass manche Zuschauer mehr die Parodie durch Loriot im Kopf haben als das Original. Das will ich gern ändern."

Grzimek, der 1987 starb, gilt als Vorreiter des internationalen Naturschutzes. Mit seiner Fernsehsendung "Ein Platz für Tiere" brachte er seit den 50er Jahren drei Jahrzehnte lang wilde Tiere in Nahaufnahme in deutsche Wohnzimmer.

Für seinen 1959 entstandenen Film "Serengeti darf nicht sterben" erhielt Grzimek 1960 einen Oscar. Bei den Dreharbeiten zu dem Film kam sein Sohn Michael ums Leben.