Filmfestival

Ulrich Seidl zieht seine Filme von der 50. Viennale zurück

Der Filmemacher Ulrich Seidl wollte die Vorführung seiner Filme im Hauptabend (Archiv)

Der Filmemacher Ulrich Seidl wollte die Vorführung seiner Filme im Hauptabend (Archiv)

Streit vor der 50. Viennale: Der österreichische Filmemacher Ulrich Seidl hat seine Filme «Paradies: Liebe» und «Paradies: Glaube» von der diesjährigen Ausgabe des Filmfestivals zurückgezogen.

Die anvisierten Termine um jeweils 18 Uhr fand der Regisseur nicht akzeptabel. "Österreichische Filme werden in den Vorabend verräumt", ärgerte sich Seidl in einer ersten Stellungnahme gegenüber der Zeitung "Kurier". Die Viennale, die dieses Jahr ihren 50. Geburtstag feiert, bedauerte den Entscheid ausserordentlich.

"Ich schulde meine Entscheidung jedoch der Autonomie des Festivals und den Möglichkeiten einer freien Programmgestaltung", rechtfertigte sich Festivaldirektor Hans Hurch in einem Communiqué. Seidl hatte sich für die ersten beiden Teile seiner "Paradies"-Trilogie eine Vorführung im Hauptabend gewünscht.

Die beiden Filme waren in den Wettbewerben von Cannes und Venedig uraufgeführt worden, für "Paradies: Glaube" erhielt Seidl am Lido den Spezialpreis der Jury. Die 50. Viennale dauert vom 25. Oktober bis am 7. November.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1