Filmfestival Venedig

Tragikomödie mit Woody Harrelson und Frances McDormand

Das Bild zeigt Michael Jackson 1984 zusammen mit Qunicy Jones anlässlich der Grammy-Awards-Verleihung in Los Angeles. Das Filmfestival in Venedig präsentierte am 4. September 2017 eine 3-D-Version von Jacksons Musikvideo "Thriller". (Archiv)

Das Bild zeigt Michael Jackson 1984 zusammen mit Qunicy Jones anlässlich der Grammy-Awards-Verleihung in Los Angeles. Das Filmfestival in Venedig präsentierte am 4. September 2017 eine 3-D-Version von Jacksons Musikvideo "Thriller". (Archiv)

Die Schauspieler Woody Harrelson und Frances McDormand haben beim Filmfest Venedig ein vielschichtiges Werk über Polizeiwillkür und Rassismus vorgestellt.

In dem Wettbewerbsbeitrag "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" lässt die Mutter Mildred drei riesige Werbewände plakatieren, die auf das Versagen der Polizei hinweisen sollen - ihre Tochter war vor Monaten in dem Ort Ebbing vergewaltigt und ermordet worden; der Täter wurde nicht gefasst. Regie führte der Ire Martin McDonagh, der mit dem tragikomischen "Brügge sehen... und sterben?" seinen Durchbruch gefeiert hatte.

Auch "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" lebt von der Mischung aus schwarzem Humor und berührenden Momenten. Oscarpreisträgerin Frances McDormand ("Fargo") überzeugt als verzweifelte Mutter, Woody Harrelson spielt nuanciert den Polizeichef. In weiteren Rollen sind Sam Rockwell und "Game of Thrones"-Star Peter Dinklage zu sehen.

Ausserdem gab es beim Festival am Montag ein Mammutwerk über die New Yorker Library zu sehen - und einen Beitrag mit Michael Jackson: eine 3D-Version seines legendären Musikvideos "Thriller" von 1983.

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