Kommissar Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) ist eigentlich auf dem Weg nach Hause. Doch dann erlebt er in einem Kölner U-Bahnhof mit, wie zwei Jugendliche einen dritten brutal zusammenschlagen. Niemand greift ein - automatisch stellt sich für den Kölner Kommissar die Frage, wie viel Zivilcourage er hat und ob er eingreifen soll. 

Er greift ein und stellt sich dazwischen – und das kostet ihn beinahe das Leben. So wie jenem 50-Jährigen, der sich vor fünf Jahren in der U-Bahn in München auch für einen Jugendlichen einsetzte und dann so brutal zusammengeschlagen wurde, dass er starb. Der Fall hatte für viel Aufsehen gesorgt.

Ballauf wird selbst auch niedergeschlagen und vor die gerade einfahrende U-Bahn gestossen. Zwar überlebt er zwischen den Schienen liegend unverletzt. Doch das Geschehene lässt ihn nicht mehr los, zumal das Opfer, der Musikstudent Manuel Sievers (Nikolai Mohr), seinen Verletzungen später erliegt.

Ballauf darf als Zeuge nicht ermitteln – doch er hält sich nicht daran. So wie schon der Münchner Kommissar Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) am letzten Sonntag in der Folge. Der war zwar nicht Zeuge, war aber mit dem Opfer liiert gewesen.

Wer die jugendlichen Schläger sind, findet die Polizei schnell heraus. Doch sie stellen sich selbst als Opfer dar – sie hätten in Notwehr gehandelt. Ballauf und Schenk werden auch die Hilfe ihrer neuen Assistentin brauchen, um den Fall zu lösen. Miriam Häslich (Lucie Heinze) ist die Nachfolgerin von Franziska, die in der vorletzten Folge brutal ums Leben kam. Sie wird mit ihrem technischen Wissen einen entscheidenden Impuls geben. (pz)

Tatort: «Ohnmacht». SRF 1, Sonntag, 11. Mai, 20.05 Uhr