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Special Effects aus Zürich: So viel Schweiz steckt im neuen «Star Wars»-Film

Szene aus dem neuen Star-Wars-Film: Harrison Ford mit Chewbacca

Szene aus dem neuen Star-Wars-Film: Harrison Ford mit Chewbacca

Die «Star Wars»-Saga geht weiter. Der nächste Teil der erfolgreichen Reihe muss hohen Erwartungen standhalten. Dabei spielt Zürich eine Schlüsselrolle. An der ETH entwickeln Zürcher Forscher die Special Effects für den Film.

Es ist der meisterwartete Film des Jahres: «Star Wars: The Force Awakens». Um den immensen Erwartungen gerecht zu werden, setzt der amerikanische Regisseur J. J. Abrams auf Expertise aus der Schweiz, berichtet die «Schweiz am Sonntag».

In Zusammenarbeit mit der ETH Zürich tüfteln Forscher an Spezialeffekten für die Weltraum-Saga. Dabei geht es um echt wirkende Animationen von Gesichtern, wie ETH-Professor und Direktor von Disney Research Zürich, Markus Gross, im aktuellen ETH-Magazin «Globe» erklärt.

(Quelle: youtube.ch/Star Wars)

Trailer zum neuen Film «Star Wars: The Force Awakens»

Die Forscher haben einen Scanner gebaut, um die Weltraumsoldaten, die sogenannten Storm Troopers des nächsten «Star Wars», mit individuellen Gesichtern versehen zu können, sagt Gross dem hauseigenen Magazin. Weitere Quellen bestätigen gemäss «Schweiz am Sonntag» die Beteiligung der Zürcher Forscher an der Fortsetzung der Kult-Trilogie.

Details nennt Disney Research auf Nachfrage nicht. «Wir können zu laufenden Filmprojekten keine Auskünfte geben», sagt Stephan Veen, Manager von Disney Research Zürich gegenüber der «Schweiz am Sonntag». Dass sich die Forscher mit dem Perfomance Capture System beschäftigen, sei aber richtig.

Die Technologie kam bereits beim Disneymärchen «Maleficent» zum Einsatz, das 2014 mit Angelina Jolie in der Hauptrolle in den Schweizer Kinos lief. Eine spezielle Software errechnet dabei aus Aufnahmen eines Schauspielers hochaufgelöste 3-D-Gesichter.

Die Beteiligung der Zürcher Forscher an den neuen «Star Wars»-Filmen kommt nicht aus heiterem Himmel. Mehr als 40 Computerwissenschafter und 20 ETH-Doktoranden forschen seit 2009 an den neusten Technologien für die Unterhaltungsindustrie. Die Forscher kreierten das Haar von «Rapunzel – neu verföhnt» oder das Eis in «Frozen – die Eisprinzessin», dem erfolgreichsten Animationsfilm aller Zeiten. Zuletzt arbeitete das Team an «Big Hero 6». Das Abenteuer gewann im Februar den Oscar für den besten Animationsfilm.

Auch mit «Star Wars» haben die Tüftler des Research Lab bereits erste Erfahrungen gemacht. Die Gesichts-Software aus Zürich kommt für individualisierte Spielzeugfiguren zum Einsatz, die man an «Star Wars»-Fanmessen kaufen kann. Nun folgt der Schritt zur grossen Leinwand. Der Film kommt im Dezember in die Kinos.

Episode VII: Trailer zu «Star Wars: The Force Awakens».

Episode VII: Trailer zu «Star Wars: The Force Awakens».

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