Schmähpreise

Sieben Goldene Himbeeren für den letzten Teil der «Twilight"-Saga

Schauspieler-Crew der letzten "Twilight"-Saga mit Kristen Stewart und Robert Pattinson in der Mitte

Schauspieler-Crew der letzten "Twilight"-Saga mit Kristen Stewart und Robert Pattinson in der Mitte

Der letzte Teil der Vampirsaga «Twilight» hat bei der Verleihung der Hollywood-Schmähpreise abgeräumt. Gleich sieben Goldene Himbeeren gingen an der Verleihung am Samstagabend in Los Angeles an «Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2».

Unter anderem erhielt "Twilight"-Regisseur Bill Condon die unrühmliche Auszeichnung für den schlechtesten Film und die schlechteste Regie. Die Schauspielerin Kristen Stewart bekam als schlechteste Hauptdarstellerin eine Goldene Himbeere, und auch der Preis für den schlechtesten Nebendarsteller ging an den letzten Teil der Saga.

Der Schauspieler Adam Sandler bekam zum zweiten Mal in Folge den Anti-Oscar in der Kategorie schlechtester Schauspieler - diesmal für "That's My Boy" ("Der Chaos-Dad"). Der Film erhielt auch den Preis für das schlechteste Drehbuch.

Im vergangenen Jahr hatte Sandler bereits mit seiner Komödie "Jack und Jill" einen zweifelhaften Rekord erzielt und gleich zehn Goldene Himbeeren bekommen.

Der Wert der mit Goldfarbe besprühten Himbeer-Trophäe wird auf ganze fünf Dollar geschätzt. Meistens verzichten die Preisträger darauf, sie persönlich entgegenzunehmen. Eine Goldene Himbeere ging am Samstag auch an die Sängerin Rihanna für ihr Leinwanddebüt in dem Science-Fiction-Film "Battleship".

Vor der Verteilung der Goldenen Himbeeren geben 657 Juroren aus den USA sowie aus 19 Staaten im Ausland ihre Stimmen für die Nominierten ab. Die Preisträger der Goldenen Himbeere wurden auch diesmal am Abend vor der Oscar-Verleihung bekanntgegeben.

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