Kino

Sci-Fi-Thriller «Ad Astra»: Space Odyssee mit Brad Pitt

Astronaut Roy McBride (Brad Pitt) bricht auf, seinen Vater zu suchen.

Astronaut Roy McBride (Brad Pitt) bricht auf, seinen Vater zu suchen.

Brad Pitt sucht im Sci-Fi-Film «Ad Astra» seinen verschollenen Vater im All. Und driftet emotional in weit entfernte Galaxien ab.

Es gibt nichts, was dem Astronauten Roy McBride (Brad Pitt) den Puls in die Höhe jagen könnte – bis er erfährt, dass sein seit Jahren verschollener Vater (Tommy Lee Jones) noch am Leben ist und angeblich aus der Gegend von Neptun die Menschheit auf der Erde bedroht. Zu emotional involviert für die offizielle Mission, schaltet Roy die Raumschiffcrew aus und begibt sich alleine auf die Suche nach dem Vater und nach der Antwort auf die Frage, ob er ihn finden oder endlich frei von ihm sein will.

Ein Weltraum-Film ohne Weltraum-Gedröhn

Der Schauplatz Weltall macht Sinn: Sowohl Vater wie Sohn haben sich von ihren Nächsten abgekapselt und driften emotional in weit entfernte Galaxien ab. Aber «Ad Astra» ist ein stiller Sci-Fi-Film, der ohne das übliche Weltraum-Gedröhne und verwirrende Tech-Dialoge auskommt.

Die schwierige Vater-Sohn-Beziehung wird hauptsächlich durch die Stimmen der Protagonisten aus dem Off und über das Gesicht von Brad Pitt erzählt, das der in Horgen geborene holländisch-schwedische Kameramann Hoyte van Hoytema wirksam eingefangen hat.

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