Überhaupt habe er oft Mühe gehabt, zwischen dem Filmfamilienleben und der Realität zu unterscheiden, sagte der dreifache Vater der Nachrichtenagentur sda am Rande der Filmpremiere in Solothurn. "Oft brauchte ich nach der Arbeit eine Weile, um zu realisieren, in welcher Familie ich jetzt bin."

Dass die diesjährigen Filmtage am Donnerstagabend mit "Unter der Haut" eröffnet wurden, ist für den 37-Jährigen "eine unverhoffte Ehre". Und wie immer, wenn er sich in einer neuen Rolle erstmals auf Leinwand sieht, hat ihn auch diese Premiere anfänglich angestrengt.

"In den ersten Minuten mache ich die Bewegungen immer mit - ein bisschen wie ein Skifahrer in der Kurve." Erst mit der Zeit könne er entspannen und akzeptieren, dass es zu spät ist, um an seinem Schauspiel etwas zu ändern.