Der Verein zur Filmförderung in der Schweiz hat fünf Filmprojekte für den zweiten Filmmaker Award nominiert. Der Förderpreis in der Höhe von 100 000 Franken wird am 24. September im Rahmen des Zurich Film Festival überreicht.

Als Bewerber zugelassen sind Schweizer Filmschaffende mit Filmprojekten von mindestens 60 Minuten Dauer, die eine Förderung bei der Produktion oder Postproduktion benötigen. 

Zu den fünf Förderkandidaten gehört das Filmprojekt "Papa Moll" von Manuel Flurin Hendry mit Stefan Kurt in der Hauptrolle. Die Verfilmung des Kinderbuchs kommt voraussichtlich Ende 2017 in die Kinos. Nominiert ist weiter die Tragikomödie "Lasst die Alten sterben" von Juri Steinhart, die sich derzeit in der Postproduktionsphase befindet.

Dritter Finalist ist der Film "Fortuna" von Germinal Roaux über ein gleichnamiges 14-jähriges Flüchtlingsmädchen, das bei einem katholischen Orden auf dem Simplonpass überwintert. Die Rolle des Klosterleiters spielt Bruno Ganz.

Schusselig und schwitzend: Stefan Kurt alias Papa Moll am Filmset in Bad Zurzach.

Schusselig und schwitzend: Stefan Kurt alias Papa Moll am Filmset in Bad Zurzach.

Weiter nominiert sind "Das Blue Note Projekt" von Sophie Huber über das legendäre US-amerikanische Jazz-Plattenlabel sowie die Dokumentation "Beyond the Bolex" von Alyssa Bolsey über den Erfinder der Bolex Filmkamera.

Der Filmmaker Award wurde letztes Jahr zum ersten Mal verliehen. Dabei wurde das Preisgeld auf zwei Gewinner aufgeteilt: Michael Steiner erhielt für sein Filmprojekt "Und morgen seid ihr tot" 75'000 Franken, Jan Gassmann für "Europe, She Loves" 25'000 Franken. Letzterer startet am 29. September in den Kinos. (sda/az)

Diese zwei frechen Kinder sind die neuen Papa-Moll-Figuren

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Dass für den Film neue Geschichten hinzukamen, stört Roy Oppenheim, Sohn von Papa-Moll-Schöpferin Edith Oppenheim-Jonas, nicht – im Gegenteil.