Granado war Arzt und Guevara Medizinstudent, als sie im Dezember 1951 in Buenos Aires zu ihrer achtmonatigen Reise durch Südamerika aufbrachen. Dabei wurden sie Zeugen der Armut und der schlechten medizinischen Versorgung der Menschen - ein prägendes Erlebnis für den späteren Revolutionär Guevara.

Walter Salles verfilmte den Stoff 2004 in "Die Reise des jungen Che" ("Diarios de Motocicleta").

Guevara beteiligte sich Ende der 50er Jahre in Kuba am Aufstand Fidel Castros gegen die Regierung des Diktators Fulgencio Batista. 1965 verliess er Kuba, um zunächst im Kongo und dann in Bolivien eine Guerillaorganisation aufzubauen. 1967 wurde er in Bolivien gefasst und hingerichtet.

Alberto Granado lebte einige Jahre in Venezuela und begab sich nach der Revolution auf Einladung von Che Guevara nach Kuba. Dort arbeitete er als Professor für Biochemie. Seine Asche soll auf seinen Wunsch hin in Argentinien, Kuba und Venezuela verstreut werden.