US-Kinocharts

«Megamind» prescht an die Spitze der US-Kinocharts

Schauspieler und Sprecher von Megamind (Archiv)

Schauspieler und Sprecher von Megamind (Archiv)

Der Trickfilm-Bösewicht «Megamind» lässt der Konkurrenz keine Chance. Mit einem Einspielergebnis von 47,7 Millionen Dollar am ersten Wochenende schlug der 3D-Animationsfilm nach Angaben vom Sonntag die Konkurrenz um Längen.

Der US-Film über ein ausserirdisches Superhirn, das gegen einen Superhelden antritt und selbst zu einem wird, schaffte in Nordamerika den besten Kinostart seit Monaten. Anfang Dezember soll der Streifen in der Deutschschweiz starten.

Angelockt haben mögen die Kinogänger auch die prominenten Sprecher. Der Held des Trickfilms spricht wie ein Superstar: Brad Pitt lieh dem schönen, starken «Metro Man» seine Stimme. Robert Downey Junior schaffte es mit «Due Date» nur auf 33,5 Millionen Dollar.

Das ist allerdings immer noch mehr Geld, als mancher Spitzenreiter an anderen Wochenenden einbringt. Downey spielt in der Komödie einen Mann, der zur Geburt seines Sohnes in fünf Tagen von Atlanta nach Los Angeles kommen muss. Eigentlich sind die 3500 Kilometer kein Problem - es sei denn, man darf nicht fliegen.

Der dritte Neueinsteiger «For Colored Girls» kam mit gut 20 Millionen Dollar auf den dritten Platz. Der Film mit Janet Jackson und Whoopi Goldberg basiert auf einem Bühnenstück, das sich mit Schicksalsschlägen von schwarzen Frauen auseinandersetzt.

Deutlich dahinter lag «Red», allerdings schon an seinem vierten Wochenende. Mit 8,9 Millionen Dollar reicht es aber noch für den vierten Platz. Der Horrorfilm «Saw 3D», am Halloween-Wochenende Spitzenreiter, brachte es jetzt nur noch auf 8,2 Millionen.

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