Speck fängt Mäuse

«La vanité"-Regisseur gewann spanischen Weltstar mit Charme

Carmen Maura spielt auch gerne in kleinen Filmen. Hier hält sie den César 2012 in Paris (Archiv).

Carmen Maura spielt auch gerne in kleinen Filmen. Hier hält sie den César 2012 in Paris (Archiv).

Für seine am Donnerstag in Locarno gezeigte Sterbehilfe-Komödie «La vanité» konnte der Waadtländer Regisseur Lionel Baier den spanischen Weltstar Carmen Maura verpflichten. Wie das? Mit seinem Charme, sagt die legendäre Almodóvar-Darstellerin.

Ihr sei ohnehin egal, ob sie in einem grossen oder kleinen Film mitspiele, ergänzte Maura an der Medienkonferenz auf dem Festival del film. Die Arbeit sei schön und einfach gewesen und dank Landsleuten in der Technik-Crew habe sie auch nicht ganz auf das Spanische verzichten müssen.

Carmen habe den Film unheimlich bereichert, schwärmte Baier. Dies vor allem mit ihrer stummen Komik, die seinen eigentlich "sehr geschwätzigen" Film aufgelockert habe. Ihr zuliebe habe er auch den Schluss offen gehalten; die Schauspielerin möge es nicht, wenn in Filmen am Schluss gestorben werde.

Ein kleines Problem sei am Anfang Mauras Hund gewesen, denn er, Baier, fürchte sich vor Hunden. Aber der von Carmen sei bestens erzogen, "ein richtiger Filmset-Hund".

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