Das Medienecho zum Start der zweiten Staffel des «Bestatters» war nur mässig. Durchwegs gelobt wurden zwar die Darsteller und die schnörkellose, ruhige Erzählweise.

Der «Blick» schreibt von einer «unterhaltsamen» Folge. Die Fortsetzung sei «flotter und stringenter».

Für den «Tagesanzeiger» war die Handlung aber «zu durchsichtig» und «zu klischiert». Im Visier der Kritiker gerieten aber vor allem die «zähen» und «unterirdischen» Dialoge. Es fehle «an Witz» und «Schlauheit», meinte der «Blick».

Positive Reaktionen der Zuschauer

Ganz anders das Verdikt der Schweizer Fernsehzuschauer: Gemäss SRF waren «die Reaktionen per Mail und Twitter durchwegs positiv».

Und auch die Publikumszahlen zum Start der zweiten Staffel sind imposant: Mit einem Marktanteil von 48 Prozent hat die Folge «Todesspender» den bisherigen Rekord von 45,2 Prozent in der ersten Folge der 1. Staffel deutlich übertroffen. Der durchschnittliche Marktanteil der ersten Staffel lag bei 41 Prozent.

Mit 837 000 Zuschauern kommt «Todesspender» auch fast an den Wert der ersten Folge (844 000) heran und hätte sich damit im letzten Jahr locker in den Top 10 der erfolgreichsten SRF-Fernsehsendungen platziert.

Der zuständige SRF-Bereichsleiter Urs Fitze ist denn auch hochzufrieden: «Das ist ein hervorragender Start. Wir konnten die hohen Erwartungen an die zweite Staffel sogar noch übertreffen. Das Publikum liebt den Bestatter.»

Interessant ist auch noch eine andere Zahl. Gemäss den Angaben von SRF schauten 389000 Leute oder 40,7 Prozent der Zielgruppe von 15 bis 59 Jahren die Folge.

Das bedeutet umgekehrt, dass fast 60 Prozent der Zuschauer über 60 Jahre alt oder jünger als 15 ist.

Nächste Folge: «Der Bestatter: Stierebluet» am Di 14.1. 20.05, SRF1.