Krankheit

Jörg Schneider denkt «nicht im Traum daran», sich umzubringen

Schneider (l.) und Gnädinger in "Usfahrt Oerlike" (Pressebild)

Schneider (l.) und Gnädinger in "Usfahrt Oerlike" (Pressebild)

Jörg Schneider spielt im neuen Schweizer Kinofilm «Usfahrt Oerlike» einen lebensmüden, alten Mann, der sich das Leben nehmen will. Obwohl Schneider selber schwer krank ist, gleichtun will er das seiner Figur nicht: «Ich denke nicht im Traum daran, mich umzubringen.»

Natürlich denke er manchmal, dass es schöner wäre, "etwas rüstiger zu sein", sagte der 79-jährige Mime, der seit seiner Krankheit an den Rollstuhl gebunden ist. Aber Sterbehilfe in Anspruch nehmen, das könne er seiner Frau nicht antun.

Schneider spielt in "Usfahrt Oerlike - der Film von Paul Riniker feiert kommende Woche an den 50. Solothurner Filmtagen seine Premiere - an der Seite von Mathias Gnädinger. Den habe er im Übrigen bei den Dreharbeiten als "tollen Kollegen" kennengelernt, erzählte Schneider der "SonntagsZeitung". Gnädinger sei mit ihm, der schön während des Drehs geschwächt gewesen sei, sehr feinfühlig umgegangen.

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