Die Jury lobte Lavies Film als "originelle und herzerwärmende Komödie über das Leben hinter den Kulissen der israelischen Armee".

Zur besten Dokumentation wurde in der Nacht zum Freitag der US-Beitrag "Shoot and Point" ernannt, die selbstgedrehte Aufzeichnung des Amerikaners Matthew Van Dyke als Kämpfer im libyschen Bürgerkrieg, unter der Regie von Marshall Curry. Auch er erhielt einen Geldpreis von 25'000 Dollar.

Der Engländer Mat Kirkby gewann mit "The Phone Call" in der Kategorie "Bester Spielkurzfilm". Die Französin Valeria Bruni Tedeschi, eine Schwester von Carla Bruni, gewann mit ihrer Rolle in "Human Capital" die Tribeca-Auszeichnung als beste Schauspielerin.

Paul Schneider bester Darsteller

Der Amerikaner Paul Schneider wurde als Otto in "Goodbye to All That" zum besten Darsteller erklärt. In der Kategorie Bester Spielfilmregisseur erhielt Josef Wladyka für seinen Beitrag "Manos Sucias" (Kolumbien, USA) den mit 25'000 Dollar dotierten Preis.

Alan Hicks (USA) nahm den gleichen Betrag als Auszeichnung für seinen Dokumentarfilm "Keep On Keepin' On" entgegen. Die diesjährigen Gewinner wurden nach Angaben der Festspielleitung unter jeweils 12 nominierten Spielfilmen und Dokumentationen ausgewählt. Die Publikumspreise werden erst am Samstag bekanntgegeben.

Die 13. Festspiele im New Yorker Stadtteil Tribeca gehen am Sonntag zu Ende. Das Festival war 202 nach den Terroranschlägen auf die Millionenstadt von Robert De Niro und der Produzentin Jane Rosenthal gegründet worden.