Jedes Jahr werden im Programm «Rencontre» der Solothurner Filmtage nationale und internationale Filmschaffende vorgestellt. Dieses Jahr widmete sich die traditionelle Retrospektive Filmproduzentin Ruth Waldburger.

Bei den 47. Solothurner Filmtagen wird Marthe Keller zu Gast sein, teilen die Solothurner Filmtage mit. Seit den 60er Jahren überzeuge Marthe Keller auf der Bühne, Leinwand oder dem Bildschirm durch ein breites Rollenrepertoire.

Marthe Keller bedankt sich mittels Videoübertragung für den Preis.

Marthe Keller bedankt sich mittels Videoübertragung für den Preis.

Ihr Leinwanddebüt gab die 66-Jährige 1968 im Film «Le diable par la queue». In ganz Europa wird sie mit den französischen Fernsehserien «Arsène Lupin» (1971) und «La demoiselle d'Avignon» (1972) bekannt.

Für ihre Rolle der Elsa an der Seite von Dustin Hoffman in «Marathon Man» erhält sie eine Nominierung für den Golden Globe als Beste Nebendarstellerin. Keller eroberte Hollywood: 1977 verkörperte sie in «Black Sunday» eine Terroristin, in «Bobby Deerfield» spielte sie neben Al Pacino die weibliche Hauptrolle.

In über 90 Filmen mitgewirkt

Bis heute hat die gebürtige Baslerin in über 90 Filmen mitgewirkt und pendelt als Theater-, Film- und Fernsehdarstellerin, Sprecherin und Opernregisseurin zwischen der Schweiz, Paris und New York.

2006 wurde Keller an den 41. Solothurner Filmtagen für ihre Rolle im Film «Fragile» als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet. 

Die Filmschaffenden, die in den letzten Jahren im Programm «Rencontre» gewidmet wurden: 

2011: Ruth Waldburger, Filmproduzentin

2010: Niki Reiser, Basler Filmmusikkomponistin

2009: Léa Pool, schweizerisch-kanadische Cineastin

2008: Walo Lüond, Schauspieler («Schweizermacher»)