Künstliche Intelligenz

Die Maschine bezwingt die Menschheit

«Jeopardy»-Moderator Alex Trebek mit den Kandidaten Ken Jennings, «Watson» und Brad Rutter.

«Jeopardy»-Moderator Alex Trebek mit den Kandidaten Ken Jennings, «Watson» und Brad Rutter.

«Watson» hat seinen menschlichen Gegner keine Chance gelassen. In dem Wettstreit in der US-Quizshow «Jeopardy» gewann der Supercomputer überlegen gegen die beiden «Jeopardy»- Champions Ken Jennings und Brad Rutter.

«Watson» erhält damit das Preisgeld von einer Million Dollar. Das IT-Unternehmen IBM, das den Supercomputer entwickelt hat, will das Geld Wohltätigkeitsorganisationen will.

Aber auch Jennings und Rutter, die unterlegenen menschlichen Kontrahenten gehen nicht leer aus: sie bekommen 300'000 beziehungsweise 200'000 Dollar für ihren Einsatz gegen den Computer. Beide wollen jeweils eine Hälfte ihres Gewinns wohltätigen Zwecken zukommen lassen.

Zwar antwortete auch «Watson» in den drei Runden des Duells ein paar Mal falsch. Letztlich drückte er aber schneller und hatte sehr oft auch die richtigen Fakten parat.

Bei der Rateshow «Jeopardy», die in den USA zu den populärsten Sendungen gehört wird nicht einfach nur Wissen abgefragt, sondern die Teilnehmer müssen auch um die Ecke denken können: Der Quizmaster gibt Stichworte vor, aus denen die Spieler die korrekte Frage konstruieren müssen.

Bislang galt das als ein Szenario, bei dem ein Computer der intuitiven menschlichen Intelligenz unterlegen ist. Doch «Watson» zeigte, dass das nicht länger der Fall ist.

Der Computer, der nach dem Gründer des IBM-Konzerns, Thomas J. Watson, benannt wurde, überzeugte vor allem auch mit einer perfekten Einsatzstrategie - bei «Jeopardy» müssen die Spieler einen Geldbetrag auf ihre Antwort setzen. (bau/sda)

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