Gleichberechtigung

Christina Ricci: Frauen in Hollywood sind nicht gleichwertig

Christina Ricci spürt in Hollywood immer noch eine leichte Frauenfeindlichkeit. (Archivbild 8.1.17)

Christina Ricci spürt in Hollywood immer noch eine leichte Frauenfeindlichkeit. (Archivbild 8.1.17)

US-Schauspielerin Christina Ricci findet, dass Frauen in der Filmbranche nach wie vor anders behandelt werden als Männer. «Hollywood reflektiert das, was sich in der Gesellschaft abspielt.» Gleichberechtigung sei erst erreicht, wenn man nicht mehr darüber spricht.

"Was ist denn ein Indikator für Gleichberechtigung? Dass man darüber nicht mehr spricht", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. "Solange wir darüber reden, dass Frauen nicht die gleichen Positionen in Hollywood haben, sind wir nicht gleichwertig." Das betreffe die Höhe der Gage und die Rollenauswahl.

"Stellen Sie sich vor, dass ein etablierter Schauspieler den Ehemann der weiblichen Hauptrolle spielen soll. Da findest du niemanden, der die Rolle übernimmt." Riccis Kollegin Reese Witherspoon hatte sich kürzlich beklagt, dass Frauen in vielen Filmen nur als Ehefrauen oder Partnerinnen porträtiert würden.

Ricci, die als Kind in Filmen wie "Meerjungfrauen küssen besser" und "The Addams Family" mitspielte, ist ab Freitag in der Amazon-Serie "Z: The Beginning of Everything" zu sehen. Darin wird die Geschichte von Zelda Fitzgerald (1900-1948) erzählt, Ehefrau des Erfolgsautors Scott Fitzgerald ("The Great Gatsby"). Die nach Unabhängigkeit strebende Schriftstellerin wurde ihr Leben lang unterdrückt und verbrachte viele Jahre ihres Lebens in der Psychiatrie.

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