Filmfestival Freiburg

Bundespräsident Berset eröffnet Filmfestival Freiburg

Bundespräsident Alain Berset bei der Eröffnung des Internationalen Filmfestivals Freiburg (FIFF).

Bundespräsident Alain Berset bei der Eröffnung des Internationalen Filmfestivals Freiburg (FIFF).

Bundespräsident Alain Berset hat am Freitagabend das Internationale Filmfestival Freiburg (FIFF) eröffnet. Einer der Höhepunkte der 32. Ausgabe des Festivals dürfte der Besuch des britischen Filmemachers Ken Loach sein.

Loach gehört zu den profiliertesten und meistausgezeichneten Regisseuren weltweit. Er ist einer der wenigen Filmemacher, die zweimal die Goldene Palme in Cannes gewonnen haben: 2006 für "The Wind that Shakes the Barley" und 2016 für "I, Daniel Blake". Am FIFF wird der Brite am Montagabend eine Masterclass geben. Er hat ausserdem eine von drei Cartes Blanches erhalten und wird fünf Filme präsentieren, die ihm besonders am Herzen liegen.

Neben Loach werden mehrere Dutzend Filmschaffende aus der ganzen Welt erwartet. In den Freiburger Kinos werden vom 16. bis 24. März 113 Filme aus 52 Ländern gezeigt. Das FIFF ermögliche eine Weltreise in acht Tagen, sagte der künstlerische Leiter des Festivals, Thierry Jobin, zur Eröffnung.

"Seiner Zeit voraus"

Das Festival sei seiner Zeit immer ein wenig voraus, sagte Bundespräsident Berset. In Freiburg seien die ersten Werke von heute angesehenen Filmemachern wir Raoul Peck oder Souleymane Cissé gezeigt worden.

Zudem habe das FIFF früh das Potenzial von Frauen im Filmbusiness erkannt - lange vor der "#Metoo"-Debatte um sexuelle Belästigung in Hollywood. So waren denn auch vier der sechs Jurymitglieder, welche Jobin auf die Bühne bat, Frauen.

Im Internationalen Spielfilm-Wettbewerb konkurrieren zwölf Filme aus zwölf Ländern um den Hauptpreis. Erstmals ist ein Bewerber aus Trinidad und Tobago darunter: "Green Days by the River" von Michael Mooleedhar. Im Kurzfilm-Wettbewerb laufen sechzehn Filme aus Schwellenländern wie beispielsweise Tansania.

Daneben sind weitere Filme in einzelnen Sektionen zu sehen, etwa mongolische Werke in der Sparte "Neue Territorien" oder Filmbiografien in "Genrekino".

Das Motto des diesjährigen Festivals lautet "Mut". Der künstlerische Leiter Jobin zitierte dazu in seiner Eröffnungsrede Jean-Jacques Rousseau: "Es gibt kein Glück ohne Mut und keine Tugend ohne Kampf".

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