"Er hat nicht gelitten, er hatte uns alle bei sich und sein letztes Wort war 'Danke'", sagte Pedersoli der italienischen Nachrichtenagentur Ansa zufolge.

Der durch zahlreiche Klamauk-Prügelfilme bekannt gewordene Schauspieler hatte ein so ereignisreiches Leben, wie wenige andere. Als Leistungsschwimmer, Schauspieler, Jurist, Unternehmer und Musikproduzent war der als Carlo Pedersoli im Jahr 1929 in Neapel zur Welt gekommene Bud Spencer bekannt.

Gemeinsam mit Terence Hill war Spencer in Filmen wie "Vier Fäuste für ein Halleluja", "Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle" oder "Zwei Asse trumpfen auf" bei einem Millionenpublikum beliebt.

Erst im März hatte er sein neues Buch "Was ich Euch noch sagen wollte" im deutschen Verlag "Schwarzkopf & Schwarzkopf" veröffentlicht. Das Werk enthält Lebensweisheiten mit autobiografischen Bezügen.

Drei Falschmeldungen über seinen Tod

Bud Spencer musste dreimal Falschmeldungen über seinen Tod erleben. «Ich bin also daran gewöhnt, gestorben zu sein», sagte er im August 2015 zur "Welt am Sonntag". Damals verriet er ausserdem, er habe keine Angst vor dem Tod. "Wir sind, sobald wir geboren werden, auf einer Reise zum Tod." Er sei "ganz sicher", dass es ein Leben nach dem Tod gebe und sehe den Tod mit "grösster Gelassenheit". (sda/pz)

Bud Spencer und Terence Hill - Best of

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Einige der besten Szenen aus den Filmen von Bud Spencer und Terence Hill.