In dem Gastbeitrag in der "Huffington Post" mit der Überschrift "Ahnungslos, rücksichtslos, würdelos, kopflos und herzlos: unser gewählter Präsident" geht die 74-jährige Sängerin und Schauspielerin hart mit Trump ins Gericht. "Ich kann keinen rassistischen, fremdenfeindlichen Sexisten respektieren, der uns mit seinem Verhalten alle gefährdet", schrieb sie.

Sie wirft Trump unter anderem Lügen und Hetze gegen die Presse, finanzielle Verstrickungen mit Russland und Befangenheit vor. Ausserdem habe der frühere TV-Star ganz offensichtlich nicht den Blick fürs Wesentliche. So streite er sich lieber auf Twitter mit Arnold Schwarzenegger über Einschaltquoten, statt an Sitzungen der Geheimdienste teilzunehmen. Trump benehme sich wie ein "launisches Kind".

Streisand setzt ihre Hoffnung in die Bürger und die Politiker in Washington. "Hoffentlich sogar die Republikaner", schrieb die überzeugte Anhängerin der US-Demokraten und Unterstützerin von Hillary Clinton, würden alles tun, um den Rechtsstaat in den USA zu verteidigen und die Welt vor grossen, unnötigen Risiken zu bewahren.