Beste Doku wurde "Of Fathers And Sons" von Talal Derki - darin geht es um einen islamistischen Vater und dessen Söhne.

Der Preis für die beste Tongestaltung ging an das Team des Seglerdramas "Styx". Als bei der Vorstellung der Nominierten nur Bilder von Männern erschienen, sang Moderator Tedros Teclebrhan "It's A Man's World" und bekam dafür Applaus.

Die Macher von "Der Goldene Handschuh" wurden für ihr Maskenbild ausgezeichnet. Der Film von Fatih Akin erzählt vom Serienmörder Fritz Honka, der in Hamburg mehrere Frauen tötete. Hauptdarsteller Jonas Dassler musste dafür jeden Tag lange in die Maske.

Die Lolas gelten als wichtigste nationale Auszeichnung in der Filmbranche. Die etwa 2000 Mitglieder der Deutschen Filmakademie haben über die meisten der Gewinner abgestimmt.

Die Lola für das beste Szenenbild ging an Susanne Hopf für "Gundermann". Das Drama über den gleichnamigen DDR-Liedermacher und Baggerfahrer galt als Favorit beim Deutschen Filmpreis. Der Film von Andreas Dresen war in insgesamt zehn Kategorien nominiert.

Moderiert wurde der Abend von den Schauspielern Désirée Nosbusch ("Bad Banks") und Teclebrhan ("Systemsprenger"). Das ZDF sollte die Verleihung zeitversetzt ab 22.55 Uhr zeigen.