Ob der 87-Jährige mit seinem neuen Film "Livre d'image" auch im Wettbewerb des Festivals vertreten sein wird, erfährt man morgen, Donnerstag.

Asghar Farhadis neues Werk "Everybody Knows" (Todos Lo Saben) mit Penelope Cruz und Javier Bardem eröffnet am 8. Mai den Wettbewerb an der Croisette. Der Psychothriller des iranischen Starregisseurs wurde vollständig auf Spanisch gedreht.

Unter den Spekulationen für das weitere Line-up, das Festival-Direktor Thierry Fremaux und Festival-Präsident Pierre Lescure in Paris verkünden werden, kursieren neben Godard viele weitere prominente Regie-Namen.

Paolo Sorrentino werden mit seinem Biopic über Silvio Berlusconi ("Loro") ebenso Chancen eingeräumt wie dem Ungarn Laszlo Nemes ("Sunset"), dem Dänen Lars Von Trier ("The House That Jack Built" mit Uma Thurman) und den Briten Terry Gilliam ("The Man Who Killed Don Quixote") und Steve McQueen ("Widows").

Von den französischen Stars werden Jacques Audiard ("Les Frères Sisters"), Olivier Assayas ("E-Book" mit Juliette Binoche und Guillaume Canet), Stéphane Brizé ("Un autre monde" mit Vincent Lindon) und Claire Denis ("High Life" mit Robert Pattinson und Juliette Binoche) hoch gehandelt.

Auch die US-Amerikaner Terrence Malick ("Radegund") und Damien Chazelle ("First man" mit Ryan Gosling) sowie die Japanerin Naomi Kawase ("Vision" mit Juliette Binoche) könnten es in den diesjährigen Wettbewerb schaffen, hiess es im Vorfeld.

Die Preise werden am 19. Mai vergeben. Im Vorjahr gewann "The Square" von Ruben Östlund die Goldene Palme.

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