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Bilderbuch von Robert Meier aus Emmenbrücke: Ein Fasan lernt fliegen – und wir etwas manches den Iran

Der Emmenbrücker Grafiker Robert Meier hat ein Bilderbuch geschaffen, das auf vielfältige Weise reizvoll ist. Für Kinder, aber nicht nur.

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Aus dem Buch: der Fasan und sein neuer Freund, der Uhu.

Aus dem Buch: der Fasan und sein neuer Freund, der Uhu.

Bilder: PD

Isfahan ist eine Stadt im Herzen des Irans, die für ihre persische Architektur bekannt ist. Und es soll dort goldene Federn geben. Der Fasan, Held des Bilderbuchs von Robert Meier, will dorthin. Denn er hat Angst vor dem Fliegen, die goldene Feder soll ihm helfen. So macht er sich per Einrad auf den schwierigen Weg. Und lernt neue Freunde kennen. Am Ende schafft er es nach Isfahan und in den prächtigen Basar. Ob er dort wirklich fliegen lernt?

Robert Meier ist vom Iran fasziniert.

Robert Meier ist vom Iran fasziniert.

Für Robert Meier (57) ist Isfahan schon seit seiner Kindheit ein Begriff, Bilder der islamischen Revolution sind ihm in Erinnerung geblieben. In seiner Ausbildung zum typografischen Gestalter in Zürich hat er eine Faszination für die Kulturen des Orients, ihre Schriften, Bauten oder Ornamente entwickelt.

Dank Crowdfunding und mit iranischer Hilfe realisiert

«In meinem Bilderbuch möchte ich etwas von dieser Welt vermitteln», sagt er. Meier kennt ein iranisches Paar, das in der Schweiz lebt. Er war Stadtarchitekt von Isfahan, sie ist Kunsthistorikerin. Beide haben ihn für das Buch beraten, das dann via Crowdfunding realisiert wurde.

Das Werk erzählt nicht nur eine schöne Geschichte, sondern gibt kindgerecht Einblicke in die orientalische Kultur. Die tollen Illustrationen laden mit kräftigem und zugleich sparsamem Einsatz von Farben sogar zum eigenen Ausmalen ein. (are)

Robert Meier: Die goldene Feder. Eigenverlag. 50 S., Fr. 25.–

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