Solothurner Literaturtage

Bundespräsidentin Sommaruga eröffnet die Solothurner Literaturtage - und wartet mit einer Premiere auf

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga (hier bei der Eröffnung der Sondersession zur Coronakrise am 4. Mai) verzichtet an den Literaturtagen auf das Rednerpult.

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga (hier bei der Eröffnung der Sondersession zur Coronakrise am 4. Mai) verzichtet an den Literaturtagen auf das Rednerpult.

Morgen Freitag, 22. Mai, um 10 Uhr, eröffnet Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga im Gespräch mit der Autorin Simone Lappert die 42. Solothurner Literaturtage. Im Anschluss finden Veranstaltungen statt, einige davon live und vor Ort in Solothurn produziert.

Eine Rede ist ausnahmsweise keine vorgesehen. Simonetta Sommaruga, die mit dem Schriftsteller Lukas Hartmann verheiratet ist, wollte zum Auftakt der Literaturtage lieber mit einer Schriftstellerin ein Gespräch führen. Mit der 35-jährigen Simone Lappert wird ihr morgen Freitag eine Schweizer Autorin gegenübersitzen, die mit ihrem zweiten Roman «Der Sprung» im vergangenen Herbst zu den fünf Nominierten für den Schweizer Buchpreis gehörte.

Da die Solothurner Literaturtage dieses Jahr wegen der Coronakrise ausschliesslich online stattfindet, kann man das Gespräch kostenlos auf dem Internet mitverfolgen. Die Literaturtage haben ihr Programm gestrafft, auf die moderierten Lesungen verzichtet und konzentrieren sich auf die Übertragung von Gesprächen und Workshops.

Am Freitag kann man etwa ab 17 Uhr Peter Bichsel im Interview zuhören und ab 19 Uhr im Podium Literatur und Moral ein Gespräch zwischen Nora Gomringer, Lukas Bärfuss und Sandra Künzi verfolgen. Und am Samstag Nachmittag findet zudem um 15 Uhr die Verleihung des ersten Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreises statt.

Vollständiges Programm und link zu den Veranstaltungen unter www.literatur-online.ch

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