Festival Rose d'Or

Wettbewerb der Fernsehunterhaltung mit Schweizer Beteiligung

Wer kriegt eine?

Wer kriegt eine?

TV-Unterhalter aus aller Welt treffen sich ab Samstag in Luzern am Festival Rose d'Or: 79 Programme kämpfen dort darum, von Sofia Milos ("CSI Miami"), Jennifer Gareis ("Reich und Schön") oder Anatole Taubman ("James Bond") eine Rose zu erhalten.

Noch nie waren so viele Programme, nämlich 424 aus 33 Ländern, für den Wettbewerb eingereicht worden. Daraus nominierte eine Jury für den Wettbewerb 79 Programme. Sie stammen von 53 TV-Anstalten aus 18 Ländern.

Schwergewicht ist erneut Grossbritannien mit 33 Beiträgen. Neun Sendungen kommen aus Kanada, jeweils fünf aus Deutschland und Holland. Der Rest stammt aus dem übrigen Europa, den USA, Israel, Australien und Südafrika. Die Schweiz ist zwei Mal vertreten.

Auch dieses Jahr ist das Schweizer Fernsehen in der Kategorie Performing Arts mit einer Opernproduktion vertreten, nämlich mit "La Traviata". Es hat im letzten Herbst Giuseppe Verdis Klassiker live aus dem Zürcher Hauptbahnhof übertragen.

Die zweite Produktion, an der das Schweizer Fernsehen beteiligt ist, tritt in der Kategory Arts Documentary an. Es ist die Dokumentation "Halbzeit" der in Österreich lebenden Schweizerin Christina Zurbrügg über das Verhältnis der beiden Alpenrepubliken.

Ob es erneut eine Goldene Rose für eine Schweizer Produktion gibt, wird sich am Dienstag an der Award Ceremony zeigen. Wenn es heisst "Die Rose geht an..." wird ein Hauch von Holly- und Bollywood durch Luzern wehen.

Insgesamt werden Preise in zehn Kategorien vergeben. Neu sind die Sparten Multi Platform und Pitch Pilot. Bei Multi Platform geht es um Sendungen, die nicht nur im TV gezeigt werden, sondern auch ein Internet-Angebot haben. Pitch Pilot zeigt Rohfassungen.

Bereits fest steht einzig, dass die Ehrenrose 2009 an Sheena Macdonald und George Anthony geht. Sie erhalten die Auszeichnung für ihre Verdienste um das kanadische Unterhaltungsfernsehen.

Meistgesehen

Artboard 1