Fünf Millionen Franken überwies die Stiftung gemäss einem Communiqué an die 445 angeschlossenen Museen. Statt acht Eintritte pro Pass wurden deren 13 registriert, wie der Geschäftsführer der Stiftung Schweizer Museumspass, Theo Wyler, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA erklärte.

Die Zahl der verkauften Pässe sank von 20'000 auf rund 17'000. Auch hierfür gibt es zahlreiche Ursachen: Einige mögen im Sinne einer Sparmassnahme auf den Kauf des Passes verzichtet haben; andererseits gibt eine Schweizer Bank, die von der Krise bislang profitiert, den Pass gratis an ihre wachsende Kundenschar ab.

Rückläufig waren im letzten Jahr die insbesondere von ausländischen Gästen genutzten touristischen Fahrausweise, in welche Museumsbesuche eingeschlossen sind (-15 Prozent). Insgesamt stieg die Zahl der Museen-Besuche mit Museumspass - nicht zuletzt dank einer Sonderaktion - auf 900'000 (+25 Prozent).

Wyler sprach von einem "sehr zufriedenstellenden Resultat". Den Schweizer Museumspass gibt es seit 1997. Aktuell kostet er 144 Franken für Einzelpersonen und 255 Franken für Familien.